Rücken: Zahl der Fehltage in Bayern 25 Prozent unter dem Bundesschnitt

München, 13. März 2017. Mit durchschnittlich 62 Krankheitstagen je einhundert Berufstätige verursachten Rückenschmerzen im vergangenen Jahr in Bayern rund 25 Prozent weniger Fehltage als im Bund mit 81 Tagen. Das gab die Techniker Krankenkasse (TK) in München zum Tag der Rückengesundheit am 15. März bekannt. Die Kasse veröffentlichte heute die Vorab-Daten ihres Gesundheitsreports 2017, der im Juni erscheinen wird.

 

Am seltensten von Rückenschmerzen geplagt waren die Menschen in Baden-Württemberg mit 60 Fehltagen auf einhundert Erwerbstätige, am häufigsten die in Mecklenburg-Vorpommern (126 Tage).

 

Der Krankenstand insgesamt unter Bayerns Beschäftigten lag bei 3,6 Prozent und damit ebenfalls unter dem Bundeswert von 4,2 Prozent. Insgesamt weist der TK-Gesundheitsreport im Freistaat somit für jeden Berufstätigen 13,1 krankheitsbedingte Fehltage aus, bundesweit sind es 15,3 Tage. Gegenüber dem Vorjahr ist das in Bayern ein Rückgang von 0,3 Tagen im Bund waren es knapp 0,2 Tage weniger.

 

"Balance halten - Rücken stärken", so lautet das Motto am diesjährigen Tag der Rückengesundheit. "Rückenbeschwerden haben oftmals nicht nur eine Ursache. Meist kommen mehrere Faktoren wie Bewegungsmangel, einseitige Belastung und Stress zusammen", erklärt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. "Vor allem wer gestresst ist und keinen Ausgleich findet, hat oft mit Verspannungen und Rückenschmerzen zu kämpfen." Der TK-Leiter appelliert nicht nur an die Unternehmen, Arbeit gesünder zu gestalten, sondern fordert auch die Berufstätigen zu einem insgesamt gesünderen Lebensstil auf. Bewegter Ausgleich und die gesunde Balance zwischen An- und Entspannung am Feierabend sind die entscheidenden Faktoren. Bredl: "Wer das konsequent umsetzt, ist seltener krank und braucht weniger Medikamente." 

Hinweis an die Redaktion

Der TK-Gesundheitsreport 2017 wird im Juni erscheinen. Grundlage des Berichts sind die 4,8 Millionen, davon 649.000 aus Bayern, bei der TK versicherten Erwerbspersonen. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von ALG-I.

Stephan MayerReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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