Bayern: Pro Jahr Medikamente für 228 Tage

München, 17. August 2017. Im vergangenen Jahr bekamen bayerische Beschäftigte Arzneimittel für durchschnittlich 228 Tage verschrieben. Das zeigen die Zahlen aus dem aktuellen Gesundheitsreport der TK. Die verschriebenen Tagesdosen im Freistaat liegen rund zehn Prozent unter den bundesweit ermittelten Ergebnissen. Das Bundesland mit den meisten Arzneimittelverordnungen ist Sachsen-Anhalt mit 294 Tagesdosen. Die wenigsten Verordnungen in Deutschland gab es in Baden-Württemberg mit Präparaten für 226 Tage.

Mit 75 Tagesdosen werden Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Beschwerden in Bayern am häufigsten verordnet. Es folgen Arzneimittel gegen Magen-Darm- und Stoffwechselerkrankungen mit 32 Tagesdosen und Hormonpräparate mit 27 Tagesdosen. Durchschnittlich 4,2 Präparate bekam jede Erwerbsperson im Freistaat 2016 verordnet.

 

Arzneimittel-Kontoauszug für mehr Übersicht

"Da viele Patienten mehr als ein Arzneimittel einnehmen, ist es wichtig, dass sie den Überblick über ihre Medikation behalten. Auch für Ärzte und Apotheker ist eine übersichtliche Auflistung hilfreich, um unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. Mit der "Versicherteninformation Arzneimittel" (ViA) können TK-Versicherte einen Überblick über ihre Verordnungen erhalten. ViA listet alle verordneten Medikamente der vergangenen zwei Jahre auf. Der Arzneimittel Kontoauszug kann telefonisch oder im Internet bestellt werden.

 

Hintergrund

Für den Gesundheitsreport 2017 wertet die TK die Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der 4,8 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus, darunter etwa 650.000 aus Bayern. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I.

Peter Schieber Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Peter Schieber

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