Bayerische Senioren zu selten gegen Grippe geimpft

München, 10. Januar 2018. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegen die Impfquoten der bayerischen Senioren bei Influenza-Impfungen deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Das berichtet die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK). Ausgewertet wurden Daten zur empfohlenen Influenza-Impfung bei ab 60-jährigen.

 

"Die Zahlen sind fast schon alarmierend. Nur 23 Prozent der Über-60-jährigen sind in Bayern gegen Grippe geimpft", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. Der Bundesdurchschnitt liegt bei knapp 35 Prozent. In Sachsen-Anhalt sind sogar mehr als 55 Prozent der Senioren gegen saisonale Influenza geimpft. "Impfungen gehören zu den wirkungsvollsten Maßnahmen der Vorsorge", sagt Bredl. "Gerade ältere Menschen werden damit vor Infektionen geschützt, an denen sie häufig deutlich schwerer erkranken als Jüngere."

 

Allen Menschen ab 60 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), sich jährlich im Herbst gegen saisonale Influenza impfen zu lassen.

Hinweis an die Redaktion

Die genannten Zahlen entstammen der KV-Impfsurveillance des Robert Koch-Instituts und sind die aktuellsten, die derzeit zur Verfügung stehen.

Ausführliche Informationen zu Impfungen, STIKO-Empfehlungen, pro und contra bietet die TK im Internet.

Peter SchieberReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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