Norddeutsche bleiben lang in den Federn

Bremen, 12. Juli 2018. Anfang Juli hat die EU-Kommission eine Online-Befragung gestartet, um sich ein Bild zur Abschaffung der Sommerzeit zu verschaffen. Die Sommerzeit wurde ursprünglich 1980 eingeführt, um Energie zu sparen. Die Idee war, dass Firmen länger bei Tageslicht produzieren und somit Energie sparen würden. Die erhoffte Wirkung ist ausgeblieben. Allerdings gerät bei vielen Menschen der Bio-Rhythmus durcheinander. Es kann zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen kommen.


Schlafen können die Menschen im Norden grundsätzlich aber gut: Acht von zehn Norddeutschen schlafen sechs Stunden pro Tag oder bleiben sogar noch länger in den Federn. Das zeigt die Studie "Schlaf gut, Deutschland" der Techniker Krankenkasse (TK). Trotzdem fühlt sich nur jeder Zweite nach dem Aufwachen gut ausgeruht.


27 Prozent der Norddeutschen haben laut der TK-Schlafstudie unregelmäßige Arbeitszeiten, mit steigender Tendenz. Denn mit dem Wunsch des Verbrauchers, jederzeit alles erledigen zu können, verändern sich auch die Anforderungen an die Beschäftigten.

 

Beruflicher Stress verhindert Schlaf

"29 Prozent der Befragten führen berufliche Probleme als Ursache für ihre Schlafprobleme an, zwölf Prozent nennen unregelmäßige Arbeitszeiten", so Schmidt-Bodenstein.

 

Online-Schlaftrainer

TK-Versicherte können das Online-Schlaftraining "mementor somnium" der Firma Mementor nutzen, um ihre Schlafzeiten zu optimieren und die Schlafqualität zu verbessern. Die Anwendung wurde zusammen mit der Universität Zürich entwickelt und basiert auf wissenschaftlichen Daten zur kognitiven Verhaltenstherapie.

Inga HeinrichReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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