Fehltage: Rostock unter Landesdurchschnitt

Schwerin, 20. April 2017. Die Rostocker waren im vergangenen Jahr weniger krankgeschrieben als die Menschen in anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Das meldete die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag in Schwerin unter Berufung auf eigene Daten. Danach entfielen in der Hansestadt auf jede sogenannte Erwerbsperson, das sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslosengeld I-Empfänger, durchschnittlich 16,8 Krankheitstage. „Im Landesvergleich ist das der niedrigste Wert“, bestätigt Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Am obersten Ende der Skala lag mit 21,3 Fehltagen pro Kopf der Landkreis Ludwigslust-Parchim.

 

Insgesamt belief sich die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage 2016 im Bundesland auf 19,5 Tage. „Die Mecklenburger und Vorpommern sind allerdings im bundesweiten Vergleich trauriger Spitzenreiter, gefolgt von Brandenburg und Sachsen-Anhalt“, so Austenat-Wied. Die geringste Fehlquote wies mit 12,4 Tagen pro Kopf Baden-Württemberg auf. Die Hauptursache waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen und Atemwegsinfektionen.

 

Für ihren aktuellen Gesundheitsreport Mecklenburg-Vorpommern wertete die TK die Krankschreibungen von rund 94.000 bei der Kasse versicherten Erwerbspersonen im Bundesland aus.

 

Bei den Daten handelt es sich um Vorab-Daten aus dem TK-Gesundheitsreport 2017. Der vollständige Bericht erscheint im Juni. Grundlage des Berichts sind die 4,8 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen.

Mecklenburg-Vorpommern:
Fehltage 2016 je Erwerbsperson *

 

Rostock16,8
Schwerin18,5
Landkreis Rostock19,4
Vorpommern-Rügen19,6
Mecklenburgische Seenplatte19,9
Nordwestmecklenburg20,1
Vorpommern-Greifswald 20,1
Ludwigslust-Parchim21,3
Mecklenburg-Vorpommern19,5
Bund15,3

* Quelle: Vorabdaten Gesundheitsreport Techniker Krankenkasse

Erwerbspersonen sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von ALG-I

 

Heike SchmedemannReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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