Immer mehr "Silver Worker" in NRW - Digitalisierung stresst

Düsseldorf, 27. Januar 2017. In den nordrhein-westfälischen Unternehmen arbeiten immer mehr ältere Beschäftigte. Zwischen 1999 und 2016 wuchs die Zahl der Arbeitnehmer über 65 Jahre von 18.608 auf 56.155. Das ist eine Verdreifachung, teilt die Techniker Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen (NRW) mit und beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

 

Digitalisierung stresst ältere Arbeitnehmer mehr

"Diese Entwicklung stellt die Unternehmen im bevölkerungsreichsten Bundesland vor große Herausforderungen. Sie müssen sich auf die besonderen Bedürfnisse einer älter werdenden Belegschaft einstellen", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. "Jeder zweite Beschäftigte ab 60 fühlt sich durch die Digitalisierung und E-Mails im Minutentakt gestresst. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der TK", erläutert van Aalst. Bei den unter 30-Jährigen empfindet nur jeder Dritte den Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln als Stress.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger

Um die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten, werde ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement daher immer wichtiger. "Die Techniker hilft Unternehmen dabei, ein modernes Gesundheitsmanagement zu aufzubauen. Neben den traditionellen Themen Ernährung, Bewegung und Stress nehmen die TK-Demografieberater dabei auch die Arbeitsorganisation, Führung und Unternehmenskultur in den Blick", erläutert van Aalst.

 

Hinweis an die Redaktionen

Für die TK-Stressstudie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juni und Juli 2016 im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Stresslevel, ihrer Lebenszufriedenheit und ihrem Umgang mit Stress. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einem 52-seitigen Studienband zusammengefasst.

 

Harald NetzReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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