Jeder vierte Schüler in NRW ist zu dick - TK fordert bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln

Düsseldorf, 10. Februar 2017. Jeder vierte Schüler in Nordrhein-Westfalen (NRW) bringt bei der Schulentlassung zu viele Kilos auf die Waage. Das bestätigt eine gerade veröffentlichte europäische Langzeitstudie zum Thema Übergewicht. "Ungesunde Ernährung spielt nach allen aktuellen Studien beim Thema Übergewicht eine entscheidende Rolle", sagt Ulrich Adler von der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen. Dieser Zusammenhang ist aber vielen nicht bewusst. In der aktuellen TK-Studie "Iss was Deutschland" hat ein Viertel der NRW-Bürger erhebliche Informationsdefizite beim Thema "Gesunde Ernährung" eingestanden.

 

Auf die Verpackungen müssen verständliche Informationen

Notwendig sei daher eine bessere Aufklärung über den Zusammenhang von Essen und Gesundheit, etwa in der Schule, betont Adler. Er sieht aber auch Industrie und Politik in der Pflicht: "Gesunde Ernährung liegt im Trend, fällt aber vielen schwer. Wenn ich für den Besuch im Supermarkt ein Studium benötige, um Zucker in der Zutatenliste überhaupt identifizieren zu können oder eine Lupe brauche, um diese Liste überhaupt lesen zu können, besteht Handlungsbedarf." Inhaltstoffe sollten klar und verständlich auf den Verpackungen stehen, damit jeder Verbraucher weiß, was er isst.

Hinweis an die Redaktion

Für die TK-Ernährungsstudie "Iss was, Deutschland." befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im September 2016 im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu seinem Ernährungsverhalten. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einem 64-seitigen Studienband zusammengefasst. Die TK bezieht sich darüber hinaus auf aktuelle Zahlen des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG).

 

Harald NetzReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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