Krankenstand in NRW

Düsseldorf, 5. April 2017. In Nordrhein-Westfalen (NRW) war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,5 Tage krankgeschrieben. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Die Hauptursache waren Rückenbeschwerden, psychische Erkrankungen und Atemwegsinfektionen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage gab es in Bonn (12,1 Tage), die meisten in Herne (20,7 Tage). Der Trend aus den Vorjahren setzt sich fort: Beschäftigte in Verwaltungsstädten wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster haben die geringste Anzahl an Fehltagen – Arbeitnehmer im Ruhrgebiet die höchste.

 

Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW: "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt rasant. Der klassische Nine-to-Five-Job ist tot und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt durch die mobile Kommunikation zunehmend. Viele arbeiten schon, bevor sie das Büro erreichen und auch nach dem offiziellen Feierabend sind sie noch im Arbeitsmodus. Die Unternehmen stehen daher vor neuen Herausforderungen, wenn es darum geht, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. Dabei unterstützen wir sie mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement."

Hinweis an die Redaktion

Bei den Daten handelt es sich um Vorab-Daten aus dem TK-Gesundheitsreport 2017. Der vollständige Bericht erscheint im Juni. Grundlage des Berichts sind die 4,8 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von ALG-I. Die in der Meldung genannten Daten beziehen sich auf die Beschäftigten. Für NRW wurden die Daten von über 1,1 Millionen TK-Versicherten ausgewertet. Für die TK-Stressstudie "Entspann Dich, Deutschland." befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Oktober 2016 im Auftrag der TK einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Bevölkerung zu seinem Stresslevel.

 

Andrea HilberathReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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