Elektronische Gesundheitsakte "TK-Safe": Erste Uni-Klinik ist dabei

Düsseldorf, 10. Juli 2018. Als erste Universitätsklinik ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen ab sofort mit der elektronischen Gesundheitsakte der Techniker Krankenkasse (TK) - TK-Safe - vernetzt. TK-Versicherte bekommen auf Wunsch ihren Entlassungsbrief aus der Krankenhaus-Software der RWTH-Aachen direkt in ihre Gesundheitsakte übertragen. Barbara Steffens, Leiterin der TK in NRW: "Wir freuen uns sehr, dass wir die Uniklinik Aachen für eine Kooperation gewinnen konnten. Damit bekommen Patientinnen und Patienten Einblick in ihre Gesundheits- und Krankheitsdaten und können sie selbst managen."

 

Echter Mehrwert für den Patienten

TK-Safe ist ein digitaler Datentresor, auf den überall und jederzeit per Smartphone über die TK-App zugegriffen werden kann. Entwickelt wurde Gesundheitsakte mit der IBM Deutschland GmbH. Viele weitere Krankenhausbetreiber und Kliniksoftwareanbieter haben bereits ihre Absicht bekundet, sich ebenfalls anzuschließen. Bislang liegen medizinische Daten dezentral bei Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten oder Krankenkassen. "Wir finden es wichtig, dass auf diesem digitalen Weg, den Patienten direkt ihre Behandlungsergebnisse zugänglich gemacht werden. Das ist entscheidend für den Erfolg der Weiterbehandlung und bietet einen echten Mehrwert für den Patienten", bestätigt Dipl.-Kfm. Peter Asché, Kaufmännischer Direktor der RWTH Aachen.

 

TK-Safe schafft Transparenz

Bis jetzt hatten Patienten keinen direkten Zugriff auf ihre eigenen medizinischen Informationen. Sie mussten sie mühsam bei verschiedenen Ärzten und Krankenhäusern anfragen und zusammentragen. TK-Safe schafft Transparenz und fördert die informationelle Selbstbestimmung der Patienten. Sie werden zum Manager ihrer eigenen Gesundheit. Nur sie haben Zugriff auf alle relevanten medizinischen Informationen und sie bestimmen, ob und wem sie die Daten zur Einsicht freigeben. Weder die TK noch IBM können darauf zugreifen. Über die TK-App können sich TK-Versicherte für den erweiterten Anwendertest von TK-Safe registrieren.

 

Andrea HilberathReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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