Landesregierung beruft Digitalisierungsbeirat: Auch Gesundheit im Focus

Magdeburg, 12. März 2018. .Das Thema Gesundheit wird künftig auf der "Digitalen Agenda" des Landes Sachsen-Anhalt eine größere Rolle spielen. Dem am Montag in der Magdeburger Johanniskirche ins Leben gerufenen 14-köpfigen Digitalisierungsbeirat gehört neben Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auch Jens Hennicke, Leiter der Landesvertretung Sachsen-Anhalt der Techniker Krankenkasse (TK) an. Der 47-jährige vertritt in dieser Position bereits seit 1997 die Interessen der derzeit rund 138.000 TK-Versicherten im Bundesland.

 

Mit seiner Berufung in den Beirat folgt die Landesregierung der Empfehlung von Fachleuten, die Digitalisierung in der medizinischen Versorgung nicht nur als Randthema zu betrachten, sondern angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels auch in diesem Bereich zukunftsfähige Strategien für das Bundesland zu erarbeiten.

 

Anlässlich der öffentlichen Vorstellung der Digitalen Agenda und des Beirates sprach sich Hennicke dafür aus, digitale Möglichkeiten stärker zu nutzen, um die medizinische Versorgung gerade in ländlichen Regionen zu verbessern. Er unterstrich: "Sachsen-Anhalt darf nicht den Anschluss verpassen, wenn es darum geht, neue telemedizinische Anwendungen wie die seit einigen Monaten zum Leistungskatalog der GKV zählende Videosprechstunde zu erproben und die digitale Kommunikation im Gesundheitswesen zu etablieren. Es geht nicht mehr darum, ob wir digitalisieren, sondern wie wir die Digitalisierung gesund gestalten."

 

Die Gründung des Digitalisierungsbeirats hatte die Landesregierung Ende vergangenen Jahres gleichzeitig mit der Verabschiedung der "Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt" beschlossen. Maximal 20 praxiserfahrende Experten außerhalb der Landesverwaltung werden für eine Amtszeit von zwei Jahren durch den Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in das ehrenamtliche Gremium berufen.

Elke ProffenReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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