Mit Migräne-App gegen den Kopfschmerz

Kiel, 2. Juni 2017. Ob Rücken-, Glieder- oder Gelenkschmerzen: Für viele Menschen gehören körperliche Beschwerden zum Alltag dazu. Allein an Kopfschmerzen leiden täglich rund vier Millionen Patienten deutschlandweit. Die Techniker Krankenkasse (TK) will daher anlässlich des Aktionstags gegen den Schmerz am 6. Juni auf ein besonderes Angebot aufmerksam machen, das dabei helfen kann, den Schmerz in den Griff zu bekommen: die Migräne-App.

 

Die Anwendung macht es Patienten möglich, per Smartphone oder Smartwatch Verlauf, Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen schnell und einfach zu dokumentieren. Der Schmerzkalender dient dann als Grundlage für Gespräche mit dem Schmerztherapeuten. Daneben hält die App Übungen zur progressiven Muskelentspannung bereit und zeigt den besten Zeitpunkt für die Medikamenteneinnahme an. Das digitale Angebot ist eine gemeinsame Entwicklung der Schmerzklinik Kiel in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Kopfschmerzbehandlungsnetz und der TK. Die Migräne-App steht allen Nutzern kostenfrei im App- sowie im Google Play Store zur Verfügung.

 

Studie zeigt: Die Migräne-App wirkt

Deutschlandweit nutzen bereits 40.000 Patienten die App. Das digitale Angebot habe die Art und Weise der Sprechstunde verändert, betont Prof. Dr. Hartmut Göbel, Chefarzt der Schmerzklinik Kiel. "Die Daten werden von der App analysiert und man kann sich direkt auf Beratung und Behandlung konzentrieren", so der Experte.

 

Eine erste Wirksamkeitsstudie der Schmerzklinik zeigt, dass die App dabei helfen kann, den Schmerz zu reduzieren. "Das digitale Selbstmanagement mithilfe der Migräne-App steigert die Therapietreue, senkt die Anzahl der Krankheitstage und verbessert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben", so Göbel.

 

Diese Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial digitaler Lösungen, macht der Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein, Dr. Johann Brunkhorst, deutlich. "Das ist einer der Gründe, warum wir neue digitale Angebote aktiv vorantreiben." Künftig werde es auch Video-Sprechstunden für Migränepatienten geben.

Jana WaltherReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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