App erleichtert Diabetiker-Alltag

Erfurt, 29. März 2018. Etwa jeder zehnte Thüringer leidet unter Diabetes. Im Bundesvergleich gehen Menschen im Freistaat am vierthäufigsten wegen der Krankheit in Frührente. Digitale Versorgungsangebote wie das DiabetesTagebuch der Techniker Krankenkasse (TK) können Diabetiker im Alltag unterstützen.

 

"Digitale Anwendungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, das Leben von Patienten zu vereinfachen und sie souveräner zu machen", sagt Guido Dressel, Leiter der TK-Landesvertretung Thüringen. "Das TK-DiabetesTagebuch zum Beispiel erleichtert mit der digitalen Dokumentation der Messwerte das Arztgespräch und kann den Therapieerfolg erhöhen."

 

Blutzuckerwerte per Bluetooth ins Smartphone

Kennt der Arzt die genauen Blutzuckerwerte eines Diabetespatienten und deren Entwicklung, lässt sich die Therapie optimal anpassen. Das verbessert die Lebensqualität und hilft, Folgeerkrankungen zu vermeiden.

 

Per Bluetooth-Verbindung werden die Werte vom Blutzuckermessgerät in die Diabetes-App übertragen. So hat der Nutzer alle wesentlichen Daten im Blick und kann beispielsweise prüfen, ob der aktuell gemessene Blutzuckerwert im Normbereich liegt. Die Daten werden auf Wunsch in Grafiken und Tabellen ausgewertet. Sie können als PDF per E-Mail an die eigene Adresse gesendet und ausgedruckt werden.

 

"Für die App gelten hohe Sicherheitsstandards. Die TK hat keinen Zugriff auf die Daten des Patienten. Wir wissen lediglich, wie viele Menschen die App nutzen", sagt Dressel.

 

Die App lässt sich mit dem kompletten Coaching-Angebot der TK verknüpfen. Das TK-FitnessCoaching sowie das TK-Ernährungscoaching unterstützen dabei, einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen.

 

Frührente wegen Diabetes: in Thüringen vierthöchster Wert

Thüringen gehört zu den Spitzenreitern bei Frühverrentung wegen Diabetes. 8,1 von 100.000 gesetzlich Rentenversicherten gingen aufgrund von Diabetes im Jahr 2015 früher in Rente als üblich. Der Freistaat hat damit bundesweit den vierhöchsten Anteil Diabetes-bedingter Frührentner, hinter Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Im Bundesdurchschnitt waren es 4,5 von 100.000 gesetzlich Rentenversicherten.

Hinweis an die Redaktion

Zur Diabetesprävalenz in Thüringen werden Daten des Gesundheitsberichts Diabetes der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG e.V.; Seiten 12 und 22) sowie des Diabetiker Thüringen e. V. verwendet. Grundlage für die Angabe zu Frühverrentungen sind Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Christiane Haun-AnderleReferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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