Gesundheitsreport 2016

Der Gesundheitsreport 2016 widmet sich im Themenschwerpunkt der Gesundheit der Sandwich-Generation zwischen 30 und 44 Jahren.

 

Im Jahr 2015 war jede bei der TK versicherte erwerbstätige Frau durchschnittlich 17,3 Tage krankgeschrieben. Die Männer hingegen waren nur an 15,1 Tagen arbeitsunfähig. Im Durchschnitt kommen die erwerbstätigen Rheinland-Pfälzer somit auf 16,14 Krankheitstage, fast zehn Prozent entfallen alleine auf die Diagnose "Rückenschmerzen".

 

Das Schwerpunktthema des diesjährigen Gesundheitsreports liefert einen Blick auf die "Sandwichgeneration", also die 30- bis 44-Jährigen und untersucht deren Arzneimittelverordnungen und Krankschreibungen.

 

Entsprechend ihres Alters betreuen viele Mütter und Väter neben dem Job auch Kinder. Doch trotz Doppelbelastung durch Familie und Beruf fehlten Frauen im mittleren Erwerbsalter mit familienversicherten Kindern in Rheinland-Pfalz durchschnittlich sogar weniger als Frauen ohne mitversicherte Kinder. Bei den Männern in dieser Altersgruppe hingegen waren diejenigen mit mitversicherten Kindern etwas häufiger krank als Männer ohne Kinder. Bei den verordneten Arzneimitteln zeigt sich, dass Mütter zwischen 30 und 44 Jahren deutlich weniger Medikamente verordnet bekamen als Frauen ohne mitversicherte Kinder. Väter hingegen lagen auch hier leicht über dem Verordnungsvolumen von Männern ohne Kinder.   

 

Grundlage der Auswertungen des Gesundheitsreports bilden anonymisierte Routinedaten der aktuell 4,6 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen, darunter befinden sich 211.334 aus Rheinland-Pfalz. Damit war etwa jeder sechste abhängig Beschäftigte im Land  bei der TK versichert. Zu den Erwerbspersonen gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslosengeld I-Empfänger.

 

Stand Juni 2016

28 Seiten