Nachgefragt

Arbeit in den Ausschüssen: 30 ehrenamtliche Mitglieder treffen wichtige Entscheidungen für die TK.

Der Verwaltungsrat im Interview

Der Verwaltungsrat besteht aus 30 ehrenamtlichen Mitgliedern, die auch 2017 wichtige Entscheidungen für die TK getroffen haben. Im Interview sprechen drei von ihnen über ihre Motivation und die Arbeit in den Ausschüssen.

Finanzaussschuss: "Wir sind bei allen Finanzfragen maßgeblich beteiligt."

Joachim Feldmann engagiert sich seit 2010 im Verwaltungsrat der TK. Im Interview spricht der Arbeitgebervertreter über die ehrenamtliche Arbeit im Finanzausschuss.

Die TK hat für 2018 den Zusatzbeitrag gesenkt - welchen Anteil hatte der Finanzausschuss bei dieser Entscheidung?

Joachim Feldmann

Einen ganz Entscheidenden. Wir sind bei allen Finanzfragen maßgeblich beteiligt. Der gesenkte Zusatzbeitrag liegt nicht zuletzt an der guten Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Finanzausschuss. Zudem hat die TK schon immer sehr viel Wert auf eine solide Finanzpolitik gelegt.

Sind Sie zufrieden mit den Finanzen der TK?

Der Staat greift immer mehr in die Arbeit der Selbstverwalter ein, das macht unsere Arbeit zunehmend schwieriger. Aktuell bin ich aber sehr zufrieden - und werde meinen Beitrag leisten, dass das auch so bleibt.

Warum engagieren Sie sich gerade im Finanzausschuss?

Ich war vor meiner TK-Zeit im Aufsichtsrat einer großen Bank vertreten - da liegt es nahe, dass ich mich auch für die TK in diesem Bereich engagiere. Außerdem macht es sehr viel Freude, mit den Kollegen zusammen zu arbeiten.

 
Sozialpolitischer Ausschuss: "Hier möchte ich etwas bewegen."

Doris Unger ist seit der Sozialwahl 2017 Mitglied im Verwaltungsrat der TK und engagiert sich im sozialpolitischen Ausschuss.

Warum engagieren Sie sich im sozialpolitischen Ausschuss?

Doris Unger

Ich übe mehrere Ehrenämter aus und bin neben meinem Engagement bei den Unternehmerfrauen im Handwerk auch kommunalpolitisch aktiv. Den sozialpolitischen Ausschuss habe ich bewusst gewählt, um das Leistungsangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln und dadurch etwas zu bewegen. Denn dieser Ausschuss bringt zusätzliche Leistungen auf den Weg, wie etwa die Wahltarife.

Wo wollen Sie persönlich Akzente setzen?

Ich stehe hinter dem Prinzip 'Hilfe zur Selbsthilfe' und möchte etwas für diejenigen tun, die für die eigene Gesundheit oder für andere aktiv sind, zum Beispiel pflegende Angehörige. Sie brauchen neben Leistungen vor allem die richtigen Informationen. Zudem will ich dazu beitragen, dass Frauen Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen können. Ich lebe im ländlichen Umfeld - mir ist besonders wichtig, mich dafür einzusetzen, dass auch hier eine gute Gesundheitsgrundversorgung erhalten bleibt bzw. verbessert wird.

 
Hauptausschuss: "Hier laufen alle wichtigen Fragen zusammen."

Karla Hasenauer ist im Hauptausschuss des Verwaltungsrats tätig.

Sie sind seit 1992 ehrenamtlich in der Selbstverwaltung der TK aktiv und haben Erfahrung in verschiedenen Ausschüssen. Was zeichnet die Arbeit im Hauptausschuss aus?

Karla Hasenauer

Das Besondere im Hauptausschuss ist, dass hier wirklich alle für die TK wichtigen Themen auf den Tisch kommen, diskutiert und für die Abstimmung im Verwaltungsrat vorbereitet werden. Hier laufen die wichtigen Fragen aus allen anderen Fachausschüssen zusammen.

Was liegt ihnen besonders am Herzen?

Grundsätzlich wollen wir als Versichertenvertreter eine gute und für alle zugängliche medizinische Versorgung, sinnvolle Satzungsleistungen und einen niedrigen Zusatzbeitrag. Ganz persönlich liegt mir die Versorgung von Kindern und von Versicherten, die Reha-Leistungen benötigen, am Herzen - auch wegen meiner beruflichen Erfahrungen. 

Welchen beruflichen Hintergrund bringen Sie mit?

Ich bin Diplom-Bauingenieurin, aber seit 2003 im sozialen Bereich tätig. Für den Integrationsfachdienst unterstütze ich Menschen mit Behinderung oder Erkrankungen im Berufsleben.

 

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