"Die Einflussnahme der Politik ist in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich gestiegen. Das lehnen wir strikt ab." 

Dominik Kruchen, alternierender Vorsitzender des TK-Verwaltungsrats

Standpunkt: mehr Autonomie für die soziale Selbstverwaltung 

Die Entscheidungs- und Finanzautonomie der Krankenkassen ist bedroht: Zunehmend greifen Politik und Aufsicht in die Kompetenzbereiche der sozialen Selbstverwaltung ein. Ein Beispiel: das Präventionsgesetz. "Es verpflichtet die gesetzlichen Kassen, mit den Beitragsgeldern der Mitglieder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu finanzieren", erklärt Dominik Kruchen, alternierender Vorsitzender des TK-Verwaltungsrats. "Die Einflussnahme der Politik ist in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich gestiegen. So kann es nicht weitergehen. Das lehnen wir strikt ab."

 

Die Zuständigkeiten von Gesetzgeber und Selbstverwaltung dürften nicht länger verwässert werden. Die Aufgaben der Sozialversicherungsträger seien klar geregelt. Das Gremium bezieht regelmäßig in der gesundheits- und sozialpolitischen Diskussion Stellung und vertritt stets die Interessen der TK-Versicherten.

Artikel drucken

Seite empfehlen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten.

Weitere Informationen