Risikostrukturausgleich

Anteile der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds (2016)

Anteil der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds Welche Faktoren wirken bei der Verteilung der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds an die Kassen: Knapp die Hälfte gründet sich auf "hierarchisierte Morbitätsgruppen". Dafür werden 80 festgelegte Krankheiten nach Schweregrad und Kostenaufwand gruppiert. Dieser Anteil hängt also unmittelbar von kodierten Diagnosen ab. Ebenfalls knapp die Hälfte wird durch Alter und Geschlecht der Versicherten bestimmt. Kleinere Anteile entfallen auf Erwerbsminderungs- und sonstige Gruppen.

 

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Diesen Weg nehmen Krankenkassenbeiträge

Diesen Weg nehmen Krankenkassenbeiträge Die Krankenkassenbeiträge werden jeweils hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer entrichtet und fließen zunächst in den Gesundheitsfonds. Hinzu kommt ein Steuerzuschuss von 14,5 Milliarden Euro. Daraus erhalten die Kassen ihre Zuweisungen. Der größte Teil wird über den Zuweisungsschlüssel des Risikostrukturausgleiches verteilt. Der von den Kassen individuell bestimmte Zusatzbeitrag fließt zunächst ebenfalls in den Gesundheitsfonds, wird anschließend jedoch über einen Einkommensausgleich an die Kassen zurückgegeben. Die Höhe richtet sich nach dem Durchschnitt der beitragspflichtigen Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

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Diagnosen steigen bei Relevanz im Risikostrukturausgleich

TK-Infografik: Diagnosen steigen bei Relevanz im Risikostrukturausgleich 

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Die AOKen bekommen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds, als sie überhaupt benötigen.

AOK: Mehr Geld aus dem Finanzausgleich als erforderlichDer Wettbewerb zwischen den Kassen geht in eine falsche Richtung, und die Unwucht wächst. Mittlerweile beläuft sich die Diskrepanz zwischen AOKen und Ersatzkassen auf fast 2,5 Milliarden Euro. Quelle: BVA, GKV-Spitzenverband, eigene Berechnungen der TK.

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