Tinnitracks - Tinnitus-App auf Rezept

Macht es in Ihrem Ohr manchmal piep? Dagegen helfen wir mit Pop! Genauer gesagt mit Tinnitracks. Die innovative Smartphone-App filtert den Tinnitus aus Ihrer Lieblingsmusik - und kann so das lästige Piepen lindern.

Mit der Tinnitracks-App für Smartphones bietet Ihnen die TK als erste Krankenkasse eine innovative Behandlungsmethode gegen Ihren Tinnitus.

 

So funktioniert die App

Beim Tinnitus sind bestimmte Nervenzellen übermäßig aktiv. Die Tinnitracks-App filtert Ihre individuelle Tinnitus-Frequenz aus Ihrer Lieblingsmusik heraus. Das heißt: Sie hören Ihre Songs - egal ob Adele oder Ed Sheeran - ohne die Frequenzen, die Ihren Ohren auf die Nerven gehen. Mit Ihren persönlichen Playlists beruhigen Sie so die überaktiven Tinnitus-Nervenzellen. Dadurch kann die Intensität des Tinnitus gemildert werden.

 

Neben der individuellen Filterung der persönlichen Musik analysiert Tinnitracks jeden Musiktitel, ob dieser zur Behandlung geeignet ist. Das Ergebnis der Analyse wird Ihnen in farblicher Form mitgeteilt: Eine rote Ampel symbolisiert ein wenig oder kaum geeignetes Musikstück, eine grüne Ampel ein gut geeignetes Musikstück. So können Sie selbst die für Ihre Bedürfnisse am besten geeigneten Musiktitel als Playlist zusammenstellen.

 

Vorteile für TK-Versicherte

Die TK übernimmt für ihre Versicherten die Kosten für

  • eine HNO-ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung,
  • eine Tinnitracks-Jahreslizenz,
  • die präzise Frequenzbestimmung Ihres Tinnitus und
  • regelmäßige Kontrolltermine zur Überprüfung der Tinnitus-Frequenz durch einen teilnehmenden HNO-Arzt mit Sitz in Hamburg.

An diesem Angebot beteiligen sich zunächst Hals-Nasen-Ohren-Ärzte - kurz HNO-Ärzte - aus Hamburg.

 

Voraussetzungen

Damit Sie von der Therapie mit Tinnitracks profitieren können, benötigen Sie ein Smartphone. Außerdem müssen die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

  • Ein subjektiver, chronischer Tinnitus, der insgesamt länger als drei Monate besteht
  • Eine stabil-tonale Tinnitus-Wahrnehmung (Frequenz) zwischen 200 und 20.000 Hz (ohne Fluktuation der Tonhöhe). Das Phantomgeräusch ist "schmalbandig" genug, sodass eine Tinnitus-Frequenz festgestellt werden kann.
  • Hörverlust maximal 60 dB HL (eine halbe Oktave unterhalb der Tinnitus-Frequenz)

So läuft die Therapie ab

  1. Eingangsuntersuchung: Ein an diesem TK-Angebot teilnehmender HNO-Arzt bestätigt die Tinnitus-Diagnose und überprüft die Teilnahmevoraussetzungen.
  2. Frequenzbestimmung: Ihr HNO-Arzt bestimmt Ihre individuelle Tinnitus-Frequenz.
  3. Tinnitracks-Guthabenkarte: Ihr HNO-Arzt überreicht Ihnen eine Tinnitracks-Guthabenkarte. Damit legen Sie unter www.tinnitracks.com/de/tk Ihr persönliches Tinnitracks-Benutzerkonto an. Dieses ist für TK-Kunden zwölf Monate lang kostenfrei.
  4. Musik hören: Geben Sie Ihre Tinnitus-Frequenz ein und installieren Sie die Tinnitracks-App auf Ihrem Smartphone. Mit der App filtern Sie Ihre Musikdateien im mp3-Format und können die gefilterten Musikdateien abspielen. Hören Sie täglich für mindestens 90 Minuten Ihre gefilterte Lieblingsmusik. Auf der Tinnitracks-Webseite finden Sie Tipps für die Wahl eines geeigneten Kopfhörers. Kopfhörer sind nicht Bestandteil des TK-Angebots und werden von der TK nicht übernommen.
  5. Kontrolltermine: Ihr HNO-Arzt überprüft Ihre Tinnitus-Frequenz zwei Wochen nach Therapiebeginn sowie nach drei, sechs und neun Monaten.
  6. Patientenbefragung: Zu Beginn der Therapie sowie nach sechs und zwölf Monaten erhalten Sie per E-Mail eine Einladung zu einer anonymen Online-Zufriedenheitsbefragung.
  7. Abschlussuntersuchung: Die Behandlung endet nach zwölf Monaten. Ihr HNO-Arzt führt anschließend eine Abschlussuntersuchung durch.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema finden Sie unter www.tinnitracks.com/de/tk.