NetzWerk psychische Gesundheit

Im "NetzWerk psychische Gesundheit" können Sie psychische Erkrankungen in Ihrem gewohnten Lebensumfeld behandeln lassen.

Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben immer wieder, dass sie bei akuten Problemen keine schnelle ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe bekommen. Die häufige Folge sind Krankenhauseinweisungen im Krisenfall - auch in Fällen, die grundsätzlich ambulant zu behandeln wären.

 

TK-Versicherte, die lieber im gewohnten Umfeld versorgt werden möchten, können statt dessen an einem Versorgungsnetzwerk der TK teilnehmen, dem "Netzwerk psychische Gesundheit". Die Teilnahme ist daran gebunden, dass die Problemstellung und die individuellen Lebensumstände zu diesem Angebot passen.

 

Erkundigen Sie sich bei Ihren TK-Spezialisten, ob eine Teilnahme für Sie möglich ist. Die TK-Spezialisten erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr und am Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter Tel. Telefonnummer:040 - 460 66 20 170.

 

Die Vorteile des "Netzwerks psychische Gesundheit"

Gemeindepsychiatrisch ausgerichtete, therapeutische Netzwerke arbeiten so, dass die jeweilige Lebenssituation der Betroffenen berücksichtigt werden kann. Daher können sie Menschen mit psychischen Erkrankungen koordiniert und ambulant im gewohnten Umfeld versorgen. Das macht sie für Patienten und Angehörige gleichermaßen attraktiv.

 

Die Vorteile für Patienten:

  • Ein Bezugsbegleiter im Netzwerk hält kontinuierlich und persönlich Kontakt zu Ihnen.
  • Der Bezugsbegleiter und die Leitstelle des Netzwerks unterstützen Sie bei den verschiedenen Elementen Ihrer Behandlung.
  • Sie können sich bei Bedarf rund um die Uhr mit den Behandlungsteams in Verbindung setzen.
  • Im Krisenfall reicht das Angebot des Netzwerks von telefonischer Beratung bis zu sofortigen Hausbesuchen.
  • Als Alternative zu einer stationären Aufnahme in einer Krise können Sie Rückzugsräume oder Krisenpensionen als geschützte Umgebung nutzen.
  • Ist ein Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidbar, bleibt auch dort der Kontakt zum Bezugsbegleiter des Netzwerks bestehen. Er kümmert sich um Ihre zeitnahe ambulante Weiterbehandlung.
  • Soziotherapie oder häusliche psychiatrische Krankenpflege ist ohne bürokratische Hürden realisierbar.
  • Die Behandlung beim vertrauten Haus- oder Facharzt kann bei einer Teilnahme am Netzwerk problemlos fortgeführt werden.
  • Angehörige werden auf Wunsch in die Behandlung einbezogen.

Das Netzwerk psychische Gesundheit ersetzt keine ärztliche Behandlung oder Psychotherapie, sondern ist als ergänzendes Angebot zur Hilfe im Alltag beziehungsweise in Krisensituationen zu verstehen.

 

Regionale Angebote für TK-Versicherte

Baden-Württemberg

Partner der TK in Stuttgart, Böblingen sowie Mannheim, Heidelberg und Umgebung ist der/die:

Bayern

Betroffene TK-Versicherte finden Hilfe in Augsburg, München, Nürnberg und Würzburg bei:

Berlin

Der Berliner Partner ist: Netzwerk integrierte Gesundheitsversorgung Pinel

Bremen

In Bremen arbeitet die TK mit der Gesellschaft für Ambulante Psychiatrische Dienste (GAPSY) zusammen. Hier finden betroffene TK-Versicherte Hilfe:

Hamburg

TK-Versicherte in Hamburg finden Hilfe bei unserem Partner:

Hessen

Betroffene TK-Versicherte finden Hilfe in Offenbach und Darmstadt bei:

Niedersachsen

In Niedersachsen arbeitet die TK mit der AGEMA (Ambulantes Gesundheitsmanagement) und IVPNetworks zusammen. Hier finden betroffene TK-Versicherte Hilfe:

Nordrhein-Westfalen

Betroffene TK-Versicherte in Nordrhein-Westfalen finden Hilfe in:

  • Bergheim (Rhein-Erft-Kreis)
  • Bergisch-Gladbach
  • Bonn
  • Detmold (Kreis Lippe)
  • Duisburg
  • Essen
  • Köln
  • Leverkusen
  • Mettmann
  • Minden (Kreis Minden-Lübbecke)
  • Mönchen-Gladbach
  • Moers (Kreis Wesel)
  • Mülheim
  • Münster
  • Oberhausen
  • Paderborn
  • Solingen
  • Wuppertal

Eine komplette Auflistung unserer Partner für das NetzWerk psychische Gesundheit für Nordrhein-Westfalen finden Sie auf der Website der:

Rheinland-Pfalz

TK-Versicherte, die in der Stadt Mainz wohnen, finden Hilfe bei der

In der Region Rheinhessen-Pfalz finden TK-Versicherte Hilfe bei der

Saarland

Im Saarland finden TK-Versicherte Hilfe bei der

Sachsen

Die Partner der TK in Sachsen sind:

 

Medizinisch-therapeutische Versorgungszentrum Dresden des Psychosozialen Trägervereins Sachsen e. V. Mit dem Projekt plan b).

Sozialpsychiatrische Zentrum der "Das BOOT gGmbH" in Leipzig

Neurologisch-Psychiatrische Versorgungszentrum des MVZ Mittweida

 

Schleswig-Holstein

Die Partner der TK in Schleswig-Holstein sind:

Betroffene TK-Versicherte in Schleswig-Holstein finden Hilfe in:

  • Kiel
  • Kreis Plön
  • Kreis Pinneberg
  • Kreis Steinburg
  • Neumünster und Umgebung

Thüringen

In Thüringen organisiert die Versorgung der Patienten unser Partner

Betroffene TK-Versicherte im Freistaat werden im häuslichen Umfeld versorgt. Sie finden Hilfe in:

  • Altenburger Land
  • Erfurt
  • Gotha
  • Jena
  • Mühlhausen
  • Saale-Orla-Kreis
  • Landkreis Schmalkalden-Meiningen
  • Suhl
  • Weimar