Den inneren Schweinehund besiegen

Mangelnde Motivation ist einer der Hauptgründe für Bewegungsmangel. Vielen Menschen fällt es schwer, ihren "inneren Schweinehund" zu überwinden. Wir geben Ihnen Tipps, wie es gelingen kann.

Fast jeder ist davon überzeugt, dass Bewegung nicht nur vor vielen Krankheiten schützt, sondern auch glücklich macht, das Selbstbewusstsein stärkt und geistig fit hält. Doch nur drei von zehn Männern (29 Prozent) und jede sechste Frau (17 Prozent) in Deutschland treiben laut der TK-Bewegungsstudie regelmäßig Sport. 40 Prozent der Befragten gaben an, überhaupt keinen Sport zu treiben oder nur in Ausnahmefällen sportlich aktiv zu sein. Jeder zweite Sportmuffel hat deshalb ein schlechtes Gewissen.

 

Motivation ist Kopfsache

Mit den folgenden Strategien schaffen Sie den Einstieg zum Sport und bleiben dabei:

  • Überlegen Sie, was Sie erreichen möchten, was Ihnen Spaß macht und welche Sportart zu Ihnen passt.
  • Setzen Sie sich realistische Ziele. Visualisieren Sie Ihre Ziel: Wie wird es sein, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben.
  • Machen Sie sich einen Plan. Schaffen Sie sich gute Startbedingungen. Verabreden Sie sich zum Sport oder legen Sie sich die Sportsachen bereit.
  • Machen Sie aus Ihrem Vorhaben einen festen Termin.
  • Fangen Sie klein an: Zweimal in der Woche eine halbe Stunde joggen oder eine Station früher aus dem Bus steigen und den Rest zu Fuß gehen, ist ein guter Anfang.
  • Schirmen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten gegen konkurrierende Termine ab.
  • Setzen Sie Etappenziele, die Sie feiern können.
  • Suchen Sie sich Sportpartner: Wer sich mit anderen zum Sport verabredet, lässt den Termin seltener aus nichtigen Gründen ausfallen.
  • Halten Sie Rückschau: Prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Sie an Ihren Zielen oder Plänen etwas optimieren können.

Wichtig ist, die schwierige Startphase durchzustehen, in der man sich an die neuen Spielregeln gewöhnt. Im Idealfall wird schon nach wenigen Wochen aus der Pflichtübung ein Bedürfnis, das der Körper sogar einfordert.