Essen und trinken im Büro

Richtig trinken und essen hilft, in Balance zu bleiben. Nicht nur was wir essen, ist von Bedeutung. Auch wie wir essen und wann, ist wichtig. Wer ausreichend trinkt, kann sich besser konzentrieren und ist leistungsfähiger.

Unser Körper braucht Wasser, um zu funktionieren. Wer ausreichend trinkt, kann sich besser konzentrieren und ist leistungsfähiger.

 

Genug trinken

Doch jeder Vierte in Deutschland trinkt zu wenig und kommt nicht einmal auf das empfohlene Minimum von 1,5 Litern täglich. Vor allem bei Stress vergessen viele, ihre Flüssigkeitsreserven aufzufüllen. Unser Körper besteht zu über 50 Prozent aus Wasser. Jeden Tag verlieren wir etwa 2,5 Liter Wasser über unsere Körperausscheidungen. Die müssen ersetzt werden. Denn sonst drohen - außer Durst - Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen.

 

Etwa ein Liter Wasser nehmen wir täglich über unsere Nahrung auf. Den Rest sollten wir trinken. Früchtetee, Mineralwasser, ab und zu ein Glas Saft, eine Schorle oder Buttermilch - das sind Durstlöscher, die uns fit halten.

 

Kaffee - ja oder nein?

Schwarzer Tee und Kaffee sind Genussmittel und sollten nicht als Durstlöscher verwendet werden. Das darin enthaltene Koffein beziehungsweise Teein kann bei zu hoher Dosierung körperliche Beschwerden hervorrufen. Inzwischen ist zwar widerlegt, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Trotzdem ist es sinnvoll, wie in südlichen Ländern zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken.

 

Ernährungswissenschaftler empfehlen heute, nicht mehr als drei Tassen Kaffee oder Tee am Tag zu trinken.

 

Kleine Mahlzeiten halten fit

Hungergefühlen sollten Sie nachgeben, denn sie sind das untrügliche Zeichen, dass der Körper seine Energiereserven aufgebraucht hat. Essen Sie einen Apfel oder einige Möhren oder auch das klassische Pausenbrot - am besten mit Vollkornbrot. Das liefert auch gleich die nötigen Ballaststoffe, die der trägen Verdauung bei sitzenden Tätigkeiten wieder auf die Sprünge helfen.

 

Damit die Leistungskurve über den Tag konstant bleibt, sind mehrere kleine Mahlzeiten am Tag ein Muss. Den Leistungsabfall am Vormittag gegen 10 Uhr können Sie mit einem zweiten Frühstück auffangen. Am Nachmittag etwa gegen 17 Uhr hilft ein Stück Obst oder Gemüse, ein Joghurt oder ein Glas Buttermilch gegen das Leistungstief.

 

Kleine Mahlzeiten sind auch sonst von Vorteil. Denn sie belasten die Verdauung und den Kreislauf weniger als üppige. Schweres Essen sollten Sie daher mittags eher meiden. Ihr Magen benötigt Stunden für die Verdauung und entzieht dem Gehirn die nötigen Energiereserven: Der Kopf ist müde, das Arbeiten fällt schwer. Stattdessen greifen Sie lieber zu einem frischen Salat, vielleicht mit Geflügeleinlage. Auch asiatisches Essen ist leichter als der klassische deutsche Mittagstisch. Wenn es gar nicht anders geht, nehmen Sie doch einfach mal nur eine halbe Portion.

 

Raus zum Mittag

Verlassen Sie zum Mittagessen am besten Ihren Arbeitsplatz. Dann fällt die Trennung von Arbeitszeit und Freizeit leichter, und Sie können sich besser erholen.