IGES-Studie "Digitale Angebote in der Gesundheitsversorgung"

Die Zahl digitaler Versorgungsprodukte im Gesundheitswesen wächst stetig. Doch was ist bei der Zulassung und Erstattung zu beachten? Welchen Chancen bieten die neuen Technologien und welche Risiken verbergen sich dahinter? Fragen wie diesen ist das IGES-Institut im Sommer 2016 im Auftrag der TK systematisch nachgegangen. Die Studienergebnisse wurden in Workshops und Diskussionen weiter evaluiert und in einem Ergebnisbericht zusammengefasst.

 

Chancen nutzen, sichere Wege in den Markt schaffen

 

Dr. Karsten Neumann, ehemaliger Geschäftsführer IGES: "Ein digitales Gesundheitsprodukt muss nachweisen können, dass es dem Patienten keinen Schaden zufügt."

Jetzt das Video herunterladen.

 

 

IGES-Studie: Digitale Angebote in der GesundheitsversorgungDie Digitalisierung verändert, wie Gesundheit und Krankheit beobachtet und versorgt werden. Eine wichtige Rolle dabei spielen digitale Anwendungen. IGES-Studie: Digitale Angebote in der Gesundheitsversorgungwie Gesundheits-Apps oder Online-Therapieprogramme. Dementsprechend intensiver wird auch die Diskussion um ihre Marktzulassung und Erstattung.

 

Digitale Versorgungsprodukte haben das Ziel, Patienten im Selbstmanagement zu unterstützen, erklären medizinische Zusammenhänge oder versprechen eine direkte therapeutische Wirkung. Bei der Regelung zur Anwendung neuer digitaler Produkte im Gesundheitswesen geht es darum, ihre Sicherheit zu prüfen und damit die Zulassung zum Markt sowie die Form der Erstattung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Bei konkreten Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie etc. muss die Genauigkeit der Empfehlungen nachgewiesen werden. Um die Chancen der neuen Technologie zu nutzen und gleichzeitig die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, benötigen die Hersteller, die GKV und die Patienten klare Regeln.

 

IGES-Studie: Digitale Angebote in der Gesundheitsversorgung (PDF, 1,1 MB)

 

Nutzenvielfalt in der Praxis

Jean Dietzel"Wir können die Potenziale digitaler Versorgungsprodukte in Deutschland besser nutzen. Damit Versicherte und Patienten schneller an diesen Innovationen teilhaben können, ist ein Mittelweg zwischen Regulierung und Starthilfe zu finden."

 

Jean Dietzel, Bereichsleiter Krankenversicherung
IGES Institut Berlin

 

Integration der digitalen Angebote in die Gesundheitsversorgung

 

IGES-Studie: Digitale Angebote in der GesundheitsversorgungIn der ersten IGES-Studie zu digitalen Versorgungsprodukten wurde angekündigt, die unterbreiteten Vorschläge mit relevanten Stakeholdern aus Industrie, Selbstverwaltung und Behörden zu diskutieren. Die Ergebnisse dessen sind Inhalt des zweiten Studienteils. Neben den Informationen aus zwei Workshops zu den Themen Marktzulassung und Erstattung enthält der Ergebnisbericht auch den aktualisierten Forschungsstand und weiterführende Vorschläge.

 

Zusammenfassend wurde bestätigt, dass eine optimale Regulierung digitaler Versorgungsprodukte einer neuartigen Rechtsgrundlage bedarf.

 

IGES-Studie: Integration der digitalen Angebote in die Gesundheitsversorgung (PDF, 438 KB)

 

 

Ansprechpartner Presse

Laura HassingerTK Presse & Politik
Laura Hassinger

 

Telefon Telefonnummer:040 - 69 09-20 58

laura.hassinger@tk.de

 

 

Twitter www.twitter.com/TK_Presse

 

 

Zurück zur Startseite

 

Erfahren Sie mehr

#SmartHealth-Studie Die deutsche Bevölkerung ist reif für ein digitales Gesundheitswesen.

Grundverständnis Über den Umgang mit digitalen Veränderungen im Gesundheitswesen.

Position Innovationsbudget: Neue Versorgungsangebote müssen leichter auf den ersten Gesundheitsmarkt gelangen.

 

Das könnte Sie auch interessieren

#WirTechniker Das deutsche Gesundheitssystem braucht einen Innovationsschub!

Bonusprogramm Mit Wearables die Gesundheit der Versicherten fördern.

Innovationstag Fünf Start-ups stellen ihre Ideen für ein digitales Gesundheitswesen vor.