Aufgaben und Entscheidungen

Im TK-Verwaltungsrat engagieren sich 30 Frauen und Männer ehrenamtlich für die Interessen der Versicherten. Mit zeitgemäßer Solidarität schlägt die TK die Brücke zwischen traditionsreicher Selbsthilfeorganisation und modernem Dienstleistungsunternehmen.

Auf der einen Seite ist die TK ein modernes, kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen. Auf der anderen eine "rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung". Was auf einen Blick gegensätzlich wirkt, passt ideal zusammen. Denn durch die Möglichkeit der Selbstverwaltung bilden die Mitglieder - also die Kunden - ihre eigene "Unternehmensaufsicht". Sie wählen aus ihren Reihen das oberste Gremium der TK, den Verwaltungsrat.

 

Die Arbeit des Verwaltungsrats ruht auf drei Säulen:

  • die TK finanziell so auszurichten, dass ihre Versicherten auch in der Zukunft die bestmöglichen Leistungen erhalten;
  • innovative Leistungen zu ermöglichen und den medizinischen Fortschritt zu unterstützen;
  • in der Gesundheitspolitik Stellung für die Versichertengemeinschaft zu beziehen.

 

Was bedeutet das konkret?

Die Verwaltungsratsmitglieder wählen den hauptamtlichen Vorstand, legen die Grundsätze der Unternehmenspolitik fest und treffen alle Entscheidungen, die für die TK von grundsätzlicher Bedeutung sind.

 

Solide Finanzplanung

Als Gremium, das die operative Tätigkeit der Krankenkasse kontrolliert, muss der Verwaltungsrat den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan genehmigen. Außerdem nehmen die Selbstverwalter den Jahresabschluss ab, die sogenannte Jahresrechnung, und entlasten den Vorstand. Mit der Entlastung billigen sie die Geschäftsführung des Vorstands. Das Gremium beauftragt dafür unabhängige Wirtschaftsprüfer zur Prüfung der Jahresrechnung und darüber hinaus auch zur Prüfung der Betriebsführung. Die Prüffelder werden ebenfalls von der Selbstverwaltung beschlossen.

 

So stellen die Selbstverwalter sicher, dass mit den Versichertenbeiträgen solide gewirtschaftet wird und die TK Spitzenleistungen anbieten kann.

 

Exklusive Leistungen für TK-Versicherte

Der Verwaltungsrat schöpft da, wo es sinnvoll ist, die Möglichkeit von sogenannten Satzungsleistungen aus. Die Satzung regelt beispielsweise freiwillige Versicherungsleistungen, die über das gesetzlich vorgesehene Maß hinausgehen. So profitieren TK-Versicherte etwa von erweiterten Leistungen, wenn sie eine Haushaltshilfe oder häusliche Krankenpflege benötigen. Auch die Reiseschutzimpfungen bei privaten Auslandsreisen und die verschiedenen Wahltarife sind beispielsweise zusätzliche Angebote, die der Verwaltungsrat in der Satzung festgeschrieben hat.

 

Zur Vorbereitung dieser Entscheidungen hat der Verwaltungsrat drei Fachausschüsse eingesetzt: den Hauptausschuss, den Finanzausschuss und den Sozialpolitischen Ausschuss. Zusätzlich gibt es fünf Widerspruchsausschüsse.

 

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