Digital versorgt

Ganz nah beim Baby dank digitaler Verbindung: Die TK setzt mit ihren innovativen Versorgungskonzepten bereits bei den Kleinsten an.

Wenn der Herzschlag zum Wiegenlied wird ...

Der Start ins Leben ist nicht immer leicht. Rund 8.000 Babys im Jahr kommen in Deutschland vor der 30. Schwangerschaftswoche und damit über 10 Wochen früher als bei normal verlaufender Schwangerschaft zur Welt. Eine gute Versorgung mit Innovationsgeist beginnt bereits hier.

Dank High-Tech-Medizin und gut ausgebildeter Expertenteams haben Frühchen inzwischen in vielen Fällen gute Überlebenschancen. Doch der für die frühkindliche psycho-soziale Entwicklung wichtige direkte Kontakt zwischen Kind und Mutter ist bei extrem frühgeborenen Babys - vor allem außerhalb des Inkubators - nur sehr eingeschränkt möglich.

Digitale Verbindung zum Kind

Für diese Kinder hat das junge Unternehmen Babybe ein innovatives digitales Versorgungskonzept entwickelt. Dabei werden Herzschlag, Brustkorbbewegung und Stimme der Eltern in Echtzeit über eine Gelmatratze direkt auf das Frühgeborene im Inkubator übertragen. Insbesondere, wenn die Eltern nicht vor Ort sein können - beispielsweise weil die Mutter aufgrund eigener Beschwerden das Krankenbett noch nicht verlassen darf - kann das System Raum und Zeit überwinden. Die Kinder haben dadurch auch im Inkubator das Gefühl, direkt auf der Brust ihrer Eltern zu liegen. Über eine App können die Eltern zudem jederzeit mit dem Baby im Krankenhaus Kontakt halten, auch wenn sie persönlich nicht anwesend sind.

 Fortschritt leben - Babybe

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Zehn Perinatalzentren ausgestattet

Die TK hat Babybe bei der Auswahl und Ausstattung von zehn Spezialzentren für Frühgeborene (Perinatalzentren) unterstützt. In ersten Erhebungen hat das System gezeigt, dass die Kinder mit Babybe-Monitoring über einen Zeitraum von 48 Stunden eine regelmäßigere Atmung und eine höhere Gewichtszunahme haben. Im Rahmen einer internationalen multizentrischen Studie werden die Effekte des Systems für die in Deutschland teilnehmenden Kliniken auch wissenschaftlich von der Universität Mannheim untersucht. Ziel ist, dass das neue digitale System in Zukunft noch mehr Frühgeborenen zugutekommt.

 

Bits statt Blätter

 Animationsfilm zur eAU

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Sicher, schneller, einfacher - die digitale Krankschreibung. Mit einem Pilotprojekt zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) sorgt die TK für weniger Bürokratie. Mediziner in Hamburg und Schleswig-Holstein können seit September 2017 mit einem einfachen Mausklick in ihrer Praxisverwaltungssoftware die Krankmeldung sicher versenden. Innerhalb von Sekundenbruchteilen landet sie bei der TK. Patienten sparen sich das Briefporto oder das Hochladen im Internet. Im nächsten Schritt möchte die TK auf Wunsch der Versicherten auch dem Arbeitgeber die Krankmeldungen digital übermitteln. Bisher muss ein Arzt die Krankschreibung dreifach ausdrucken - je ein Exemplar für die Krankenkasse, für den Arbeitgeber und für den Patienten selbst. Bei 75 Millionen Krankschreibungen im Jahr könnten durch die eAU zukünftig insgesamt 225 Millionen bedruckte Blätter in Deutschlands Arztpraxen eingespart werden.

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