Methoden

Die Grundlagen der wissenschaftlichen Auswertungen im WINEG bilden statistisch-mathematische Methoden.

 

Primärdatenanalyse

In der Primärdatenanalyse werden in erster Linie eigeninitiiert Befragungen an TK- und GKV-Versicherten durchgeführt – einerseits, um direkte wissenschaftlich-fundierte Erkenntnisse von und über die Versicherten zu erhalten, andererseits, um Basisdaten für weitere Untersuchungen oder Analysen zu erhalten. Hierbei werden sowohl Befragungsmethoden von hoher wissenschaftlicher Evidenz (Randomisiert Kontrollierte Studien, RCT), als auch einfache Direktbefragungen von Versicherten über das Internet eingesetzt.

 

Sekundärdatenanalyse

Die Arbeitsschwerpunkte des WINEG in der Sekundärdatenanalyse haben die Gesundheitsversorgung der TK-Versicherten zum Gegenstand. Auf Basis der TK-Abrechnungsdaten – der GKV-Routinedaten – wird in wissenschaftlichen Studien unter anderem untersucht, wie externe Qualitätsvorgaben eingehalten werden, zum Beispiel nationale Versorgungsleitlinien oder Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA).

 

Die Sekundärdatenanalyse geschieht mit Hilfe von neueren statistischen Verfahren wie Matching-Ansätzen oder multivariaten Analysemethoden. Dabei konzentriert sich die WINEG-Forschung stets darauf, adäquate Methoden im Sinne von methodischen Standards auszuwählen und anzuwenden, und für jedes Projekt die Qualität und Validität der vorliegenden Abrechnungsdaten sicherzustellen.