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Mann mit Rückenschmerzen

Zweitmeinung bei Wirbelsäulen-OP

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TK-Versicherte, bei denen in der nächsten Zeit ein operativer Eingriff an der Wirbelsäule geplant ist, können bei ausgesuchten Spezialisten eine zweite Meinung einholen.

Gerade im Rückenbereich bieten konservative Therapien wie beispielsweise Krankengymnastik oder Entspannungsverfahren bei vielen Beschwerden eine adäquate Alternative zur Operation. Dies gilt auch für Patienten, bei denen bereits ein operativer Eingriff an der Wirbelsäule erfolgt ist.

 

Aus diesem Grund hat die TK mit bundesweit 30 Schmerzzentren, die sich auf die Behandlung von Rückenerkrankungen spezialisiert haben, einen Vertrag geschlossen, wo Sie zu Ihrer geplanten Rückenoperation eine fundierte zweite Meinung bekommen können.

 

In den Zentren arbeiten jeweils ein Schmerztherapeut, ein Physiotherapeut und ein Psychotherapeut Hand in Hand. Jeder einzelne von ihnen beschäftigt sich intensiv mit dem Patienten und seinen Beschwerden. Anschließend beraten sich die Experten untereinander und machen gegebenenfalls einen Vorschlag für eine alternative Therapie. Das Ergebnis wird sowohl mit dem Patienten als auch mit dem behandelnden Arzt besprochen.

 

Der besondere Vorteil für Sie als TK-Versicherter: Sie bekommen bei dem Ärzteteam einen Termin innerhalb von zwei Tagen. Oft kommt es sonst zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis Monaten.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Soll bei Ihnen eine Operation an der Wirbelsäule erfolgen, stellt Ihnen Ihr behandelnder Arzt eine Verordnung zur Krankenhausbehandlung aus. Diese legen Sie für die Teilnahme einfach im jeweiligen Schmerzzentrum vor. Alternativ hat auch Ihr behandelnder Arzt die Möglichkeit, Sie zur Abklärung der Notwendigkeit des stationären Eingriffes an ein entsprechendes Schmerzzentrum zu überweisen. Eventuell vorliegende Krankenunterlagen, wie zum Beispiel Befunde oder Röntgenbilder, können Sie mitbringen.

 

Vorteile:

 

  • Unnötige, belastende Operationen könnten vermieden werden.

  • Ihnen werden die Risiken der geplanten Behandlung sowie Behandlungsalternativen aufgezeigt; Zweifel werden beseitigt.

  • Die Untersuchung erfolgt durch ausgewählte Spezialisten; die Kenntnisse mehrerer Fachleute stehen Ihnen zur Verfügung.

  • Eine Terminvergabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen.

  • Es erfolgt eine Abstimmung mit dem behandelnden Arzt; Sie werden mit der Entscheidung nicht alleine gelassen.

 

Welches Schmerzzentrum sich bei Ihnen in der Nähe befindet, erfahren Sie bei ihrer TK-Geschäftsstelle oder in unserer Online-Suche.

erstellt am 05.01.10; zuletzt aktualisiert am 15.08.11

Quelle: TK

 
 
 

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