Wie alles begann...

Die Schroff GmbH ist ein führender Anbieter von Systemen und Lösungen zum Schutz von industriellen Steuerungen, elektrischen Komponenten, Kommunikationshardware, elektronischen Geräten und Begleitheizungssystemen. Gemeinsam mit der Techniker soll ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) etabliert werden, das strukturell in das Unternehmen integriert wird und dann eigenständig von betrieblichen Akteuren weitergeführt werden kann.

An die Arbeit…

Schroff möchte durch das BGM die Ressourcen der Beschäftigten stärken und Belastungen reduzieren. Entscheidende Themen sind Achtsamkeit, gesunde Führung, gesundes Verhalten und die Sensibilisierung für das Thema Gesundheit. Die IST-Situation des Unternehmens wurde durch die Analyse der Fehlzeiten der TK-Versicherten (TK-Fehlzeitenbericht), mehrere TK-Mitarbeiterbefragung und durch mehrere Fokusgruppen analysiert. Die Ergebnisse der Analysen bilden den Ausgangspunkt für Strukturveränderungen und Maßnahmen im Unternehmen.

Steckbrief

Branche: Verarbeitendes Gewerbe

Unternehmensgröße: bis 999 Mitarbeiter

Standort: Baden-Württemberg

Fokus:

  • Demografie
  • Psychosoziale Gesundheit
  • Gesundheitskompetenz/-wissen
  • Gesundheitsförderung/-kurse/-tage/-aktionen
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • BEM

Projektinhalt:

  • Bildung eines paritätisch besetzten Ausschusses für Sicherheit und Gesundheit (ASG)
  • Qualifizierte Ermittlung von Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und zur arbeitnehmerfreundlich Gestaltung der Arbeit
  • Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes, insbesondere Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation von Gefährdungsbeurteilungen
  • Initiierung und Evaluation von Maßnahmen

Laufzeit: 2015 - 2019

Vorhang auf…

Die Partizipation der Mitarbeiter wird bei Schroff großgeschrieben: Seit 2014 wurden schon mehr als 500 Beschäftigte zu ihrer Arbeitssituation befragt und in einem Großteil des Unternehmens eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung durchgeführt. Anschließend wurden in mehr als 13 Fokusgruppen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen für einzelne Abteilungen entwickelt, die bedarfs- und zielgerichtet sind. Beispielsweise wurden mehrere Gesundheitstage durchgeführt, es finden regelmäßig Entspannungsübungen während der Arbeitszeit statt, und es wurden technische Hilfsmittel in der Fertigung angeschafft. Weitere Verbesserungen an den Arbeitsplätzen: die Optimierung der Lichtverhältnisse, regelmäßige Besprechungen und die Weiterentwicklung der Arbeitsmittel. 

Erfolgsrezept…

Die strukturelle Einbindung des BGMs ins Unternehmen ist das entscheidende Erfolgskriterium. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass das BGM langfristig wirkt. Dazu werden die Mitarbeiter aktiv in die Gestaltung des BGMs eingebunden, sodass die Angebote bedarfs- und zielgerichtet sind. 

Interview mit Larissa Rathfelder (Personalreferentin)

Wieso haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit der TK entschieden? 

Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit der TK entschieden, weil wir gemeinsam mit einem kompetenten Partner, der über eine große Erfahrung verfügt, unser Betriebliches Gesundheitsmanagement aufbauen wollten. Uns war nicht nur unsere eigene Sicht wichtig, sondern die professionelle Außensicht sowie die Expertise der TK.

Wie hat die Belegschaft das Projekt aufgenommen oder mitgestaltet?

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen sich durch eine sehr hohe und rege Beteiligung bei den Befragungen sowie den BGM-Aktionen in das BGM ein. Sie gestalten ihre Arbeitsbedingungen durch zahlreiche Verbesserungsvorschläge aktiv mit.

Wie schätzen Sie den Erfolg von dem BGM-Programm ein? 

Wir sind im Moment mit dem Ergebnis des BGM-Programms sehr zufrieden. Gemeinsam mit der TK konnten wir eine neue Struktur für das BGM bilden und haben gemeinsam Ziele definiert. Außerdem zeigen die Mitarbeiter ein großes Interesse an dem Thema. Zum einen haben wir eine hohe Rücklaufquote bei Befragungen, zum anderen wird in den Fokusgruppen konstruktiv an konkreten Maßnahmen gearbeitet. Von der aktiven Beteiligung der Mitarbeiter profitiert das BGM-Programm natürlich sehr, denn sie sind ja die Zielgruppe. 

Sie haben Fragen?

Ihre An­sprech­part­ner

Schroff GmbH
Larissa Rathfelder 
Personalreferentin 
Tel. 070 82 - 79 44 95
Larissa.Rathfelder@nVent.com
www.nVent.com/schroff

Die Techniker
Adrian Lenz 
Berater Betriebliches Gesundheitsmanagement 
Tel.040 - 460 65 10 62 03
adrian.lenz@tk.de 
www.tk.de