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Hochschule Esslingen
BGM-Erfahrungsbericht der Hochschule Esslingen: Fit mit BGM.
Wie alles begannDie Hochschule Esslingen hat schon früh das Potenzial der Gesundheitsförderung erkannt. Bereits 2012 hat sich an der Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege eine Steuerungsgruppe gegründet, um gesundheitsförderliche Strukturen aufzubauen. Alle Statusgruppen (Studierende, Beschäftigte und Professor:innen) der Hochschule sind in der Steuerungsgruppe vertreten. Zu Beginn ihrer Arbeit haben sich alle Beteiligten auf Ziele verständigt, wie beispielsweise die Förderung von gesunden Studien- und Arbeitsbedingungen, die Entwicklung von Zielen in den einzelnen Handlungsfeldern und die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit. Ziele der GesundheitsförderungEntwicklung einer Gesundheitsfördernden Fakultät SABP als Ausgangspunkt einer sich entwickelnden Gesundheitsfördernden Hochschule Esslingen.Förderung von Analysen zur aktuellen gesundheitlichen Situation, zu Belastungen, zur Förderung von Ressourcen der Gesundheit und zum Abbau von Risiken für die Gesundheit der drei Statusgruppen der Fakultät.Förderung möglichst gesunder Studien- und Arbeitsbedingungen für alle beteiligten Statusgruppen, beispielsweise bei der Bemessung von Arbeitsumfängen (workload). Hierzu gehört auch die Förderung gesundheitsorientierter räumlicher Bedingungen des Settings Hochschule und der Abbau von krankmachenden baulichen Gegebenheiten.Förderung des wissenschaftlichen Interesses zur Entwicklung, Erprobung, Durchführung und Evaluation von gesundheitsförderlichen und präventiven Konzepten, Strategien und Maßnahmen an der Hochschule.Entwicklung und Pflege von Kooperationen und Netzwerken zur Gesundheitsförderung und Prävention (innerhalb, zwischen und außerhalb von Hochschulen).Entwicklung von spezifischeren Zielen zu den als vorrangig erkannten Handlungsfeldern (z. B. Bewegung, Ernährung, Stress, Suchtmittelkonsum, räumliche Bedingungen, Studien- und Arbeitsbedingungen, Leitungsverhalten, soziale Unterstützung) auf Basis vorliegender Gesundheitsberichte (zunächst auch anderer Hochschulen) und empirischer Befunde zu den Statusgruppen.Verpflichtung zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Dies bedeutet, dass bei der Gesundheitsförderung gleichermaßen soziale, ökologische, ökonomische und kulturelle Aspekte (einschließlich der globalen Perspektive) zu berücksichtigen sind.Integration eines diskriminierungsreflexiven Gender und Cultural Mainstreamings, sowie von Förderungs- und Zugangsgerechtigkeit für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Behinderungen in die gesundheitsfördernden Konzepte.An die ArbeitDie Hochschule hat sich viel vorgenommen für die Entwicklung einer Gesundheitsfördernden Fakultät. Zu Beginn wurde die aktuelle gesundheitliche Situation per Befragung analysiert. Im Fokus der Befragungen standen die gesundheitlichen Ressourcen, aber auch mögliche Belastungen und Maßnahmenvorschläge zum Abbau von gesundheitlichen Risiken für die drei Statusgruppen der Fakultät. Die Befragung der Beschäftigten fand sowohl 2014 als auch 2017 statt. Eingesetzt wurde das TK-Instrument "BGM-Kompakt" - angepasst an die speziellen Anforderungen der Hochschule. Zusätzlich fanden eine Strukturanalyse und moderierte Fokusgruppen statt. Zusätzlich wurde 2014 die Statusgruppe der Professor:innen gesondert befragt. Im Anschluss an die Analysen haben alle Beteiligten die Ergebnisse erhalten. So konnten daraus geeignete Maßnahmen für die unterschiedlichen Statusgruppen abgeleitet werden. SteckbriefBranche: Erziehung, Unterricht bzw. Schulen und HochschulenUnternehmensgröße: bis 249 MitarbeitendeStandort: Baden-WürttembergFokus:Psychosoziale GesundheitPersonalführungGesundheitskompetenz/-wissenGesundheitsförderung/-kurse/-tage/-aktionenArbeits- und GesundheitsschutzChancengleichheit/Diversität/WillkommenskulturBEMProjektinhalt:Gesund führenGesundheit der MitarbeiterInnenGesundheit der ProfessorInnenGesundheit der Studierenden Bewegung (Impulstraining, Vitale Pause, Bewegungsanreize für Studierende im Outdoor Bereich)Ernährung (Ernährungstage für Studierende)Persönliches Gesundheits-Budget für ProfessorInnenLaufzeit: 2014 - 2018Vorhang aufNach den Erhebungen ging es an die Planung und Umsetzung der konkreten Maßnahmen: Beispielsweise wurden themenspezifische Workshops und Yogakurse angeboten. Mittlerweile gibt es ein regelmäßiges Kursangebot für die Mitarbeitenden und die Professor:innen. Außerdem wurde ein Sozialraum eingerichtet, der von Mitarbeitenden und Professor:innen genutzt werden kann. Für die Studierenden wurden beispielsweise die vitale Pause und die TK-Mentalstrategien (Angebot zum Stressmanagement) eingeführt. Erstsemester können bei den Einführungstagen an Workshops zum Thema Gesundheit teilnehmen. Außerdem stehen den Studierenden Outdoorspielgeräte kostenfrei zur Verfügung. ErfolgsrezeptWichtig für nachhaltige Änderungen sind strukturelle Verankerungen. Dies wurde unter anderem mit der Gründung des Steuerungskreises für Gesundheitsförderung umgesetzt. Der Steuerungskreis berichtet regelmäßig dem Fakultätsrat sowie der zentralen Hochschulverwaltung. Außerdem wurden im Dekanat Zuständigkeiten festgelegt.Für die Gesundheitsförderung an der Hochschule Esslingen wurde das Amt einer Sprecherin eingerichtet. Über aktuelle Themen und Aktionen wird immer auf der hochschuleigenen Internetseite berichtet. Die Hochschule Esslingen entwickelt und pflegt Kooperationen und Netzwerke innerhalb und außerhalb der Hochschule, um voneinander zu lernen. Sie haben Fragen?Ihre AnsprechpartnerHochschule Esslingen Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege Doreen Rapp Dekanatsassistenz Tel. 07 11 - 397 45 93 Doreen.Rapp@hs-esslingen.de www.hs-esslingen.deDie Techniker Jennifer Stößer Beraterin Betriebliches Gesundheitsmanagement Tel. 040 - 460 65 10 64 89 jennifer.stoesser@tk.de
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