Regulär gilt: Als kurzfristig gelten Beschäftigungen dann, wenn sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet sind. Aktuell wurden die Zeitgrenzen vorübergehend auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage erweitert.

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Kurzfristige Beschäftigungen gehören neben den Minijobs zu den geringfügigen Beschäftigungen. Diese Beschäftigungen sind von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet. Im Gegensatz zu den Minijobs muss der Arbeitgeber allerdings keine Pauschalbeiträge für sie zahlen. 

Corona-Krise: Vorübergehende Ausweitung der Zeitgrenzen

Um insbesondere die Landwirtschaft während der Corona-Krise wirtschaftlich zu unterstützen, wurden die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen auf fünf Monate bzw. 115 Arbeitstage ausgeweitet. Diese Regelung gilt ab 1. März 2020 und bis zum 31. Oktober 2020.