Regulär gilt: Als kurzfristig gelten Beschäftigungen dann, wenn sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet sind, unabhängig davon, an wie vielen Arbeitstagen pro Woche die Beschäftigung ausgeübt wird.

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Kurzfristige Beschäftigungen gehören neben den Minijobs zu den geringfügigen Beschäftigungen. Diese Beschäftigungen sind von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet. Dabei kommt es nicht darauf an, an wie vielen Tagen pro Woche die Beschäftigung ausgeübt wird. Dies hat das Bundessozialgericht in einem Urteil vom 24. November 2020 (B 12 KR 34/19 R) so entschieden. Im Gegensatz zu den Minijobs muss der Arbeitgeber allerdings keine Pauschalbeiträge für sie zahlen. 

Corona-Krise: Vorübergehende Ausweitung der Zeitgrenzen

Um insbesondere die Landwirtschaft während der Corona-Krise wirtschaftlich zu unterstützen, wurden die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen auf fünf Monate bzw. 115 Arbeitstage ausgeweitet. Diese Regelung galt vom 1. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020. Informationen hierzu finden Sie auch im Rundschreiben der Spitzenverbände  Rundschreiben: Auslegung der Zeitgrenzen bei kurzfristigen Beschäftigungen (31.05.2021) (PDF, 326 kB) vom 31. Mai 2021.

Video Saisonarbeitskräfte

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Saison­ar­beits­kräfte

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