Litauen gehört bereits seit 2004 zur Europäischen Union und ist dem Schengener Abkommen beigetreten. Reisende aus anderen EU-Staaten wie Deutschland sind lediglich dazu verpflichtet, ein gültiges Ausweispapier dabei zu haben, um auf Aufforderung die Identität nachzuweisen.

Staatsangehörige der Europäischen Union sind berechtigt, in die Republik Litauen einzureisen und sich bis zu drei Monate - gerechnet ab dem Tag der Einreise - dort aufzuhalten. Wer für einen längeren Zeitraum als drei Monate bleiben möchte, kann Bescheinigungen zur Bestätigung des Aufenthaltsrechts in Litauen erhalten. Diese werden für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren erteilt. Nicht-EU-Bürger müssen in Litauen eine befristete Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise erhalten Sie online auf der Website des Auswärtigen Amts.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter nach Litauen, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Hierfür muss vom Arbeitgeber im Vorfeld ein Antrag beim jeweiligen Sozialversicherungsträger gestellt werden. Das Formular sowie weitere wichtige Informationen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA). Hier erhalten Sie auch das Merkblatt Arbeiten in Litauen - eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Informationen zum Thema Sozialversicherung.

Seit Januar 2018 kann der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) elektronisch gestellt werden. Im Jahr 2019 wird dieses Verfahren für Arbeitgeber verpflichtend.