Soll sich der von Ihnen Entsandte länger als drei Monate in Portugal aufhalten, so muss er innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf des dreimonatigen Aufenthalts seinen Wohnsitz bei der Gemeindeverwaltung (Rathaus) seines Wohnbezirks anmelden. Dort erhält er dann eine Meldebescheinigung, die fünf Jahre gültig ist.

Für die Ausstellung der Meldebescheinigung muss Ihr Mitarbeiter Folgendes vorlegen:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • eine eidesstattliche Erklärung, in der Sie als Arbeitgeber bestätigen, dass und wie lange Ihr Mitarbeiter bei Ihnen abhängig beschäftigt ist
  • einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für sich und seine Familienangehörigen

Umfangreiche Informationen zur Erwerbstätigkeit in Portugal bietet die Deutsche Botschaft in Lissabon. Aktuelle Hinweise zu Reisen nach Portugal finden Sie zudem auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter in das EU-Ausland, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Hierfür muss vom Arbeitgeber im Vorfeld ein Antrag beim jeweiligen Sozialversicherungsträger gestellt werden.

Der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) muss seit 2019 elektronisch gestellt werden.

Weitere wichtige Informationen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA). Hier erhalten Sie auch das Merkblatt Arbeiten in Portugal.