Werden Beschäftigte aus dem EU-Ausland nach Portugal entsandt, müssen Arbeitgeber spätestens 48 Stunden vor Start des Einsatzes eine Meldung bei der Arbeitsbehörde ACT vornehmen, der Autoridade para as Condições do Trabalho. Zu den verpflichtenden Angaben gehören die Namen der entsandten Mitarbeiter, der Zeitraum sowie die Adresse des Tätigkeitsortes. Außerdem muss eine Kontaktperson in Portugal benannt werden. Das Formular, das an die Behörde per E-Mail übermittelt werden muss, steht auf der Internetseite der ACT zum Download zur Verfügung. Hier finden Arbeitgeber außerdem alle wichtigen Informationen über das Arbeitsrecht in Portugal in englischer Sprache.

Umfangreiche Informationen zur Erwerbstätigkeit in Portugal bietet die Deutsche Botschaft in Lissabon. Aktuelle Hinweise zu Reisen nach Portugal finden Sie zudem auf der Internetseite des Auswärtigen Amts. Die Deutsch-Portugiesische Handelskammer steht zu Fragen rund um die unternehmerischen Aktivitäten deutscher Firmen zur Verfügung.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter nach Portugal, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Um einen entsprechenden Nachweis darüber zu erhalten, muss der Arbeitgeber im Vorfeld einen Antrag auf die Bescheinigung A1 an den zuständigen Sozialversicherungsträger stellen. Dies ist ausschließlich elektronisch möglich - entweder über ein zertifiziertes Entgeltabrechnungsprogramm oder über sv.net

Auf der Website der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) erhalten Sie das Merkblatt "Arbeiten in Portugal".

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur A1-Bescheinigung  haben wir für Sie im TK-Service Ausland zusammengestellt.