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Startseite Sozialversicherung Meldeverfahren Allgemeine Fragen zu den Meldeverfahren Bestandsprüfungsverfahren: Keine Korrektur von Meldungen mehr möglich
Bestandsprüfungsverfahren: Keine Korrektur von Meldungen mehr möglich Mit dem 8. SGB IV-Änderungsgesetz änderte sich zum 1. Januar 2023 das Bestandsprüfungsverfahren. Welche Folgen hat dies für fehlerhafte Meldungen?
Haben Krankenkassen fehlerhafte Meldungen korrigiert, wurden die betroffenen Arbeitgeber darüber bisher im Bestandsprüfungsverfahren informiert. Dies hat sich geändert. Von 2018 bis 2023 galt: Krankenkassen informieren über korrigierte Meldungen Eine korrigierte Meldung setzte bisher voraus, dass sich Krankenkassen und Arbeitgeber miteinander abgestimmt haben. Erst danach wurden die korrigierten oder ergänzten Meldungen an die Rentenversicherung weitergeleitet.Seit 2023: Keine Korrektur mehr möglichAufgrund des 8. SGB IV-Änderungsgesetzes wurde das Bestandsprüfungsverfahren nach § 98 Abs. 2 SGB IV  gestrichen. Durch den Wegfall des § 28b Abs.1 Satz 1 Nummer 5 SGB IV  ist auch die rechtliche Grundlage zur Korrektur weggefallen. Das bedeutet: Krankenkassen dürfen seit dem 1. Januar 2023 keine Meldungen mehr auf Wunsch oder Nachfrage des Arbeitgebers ändern. Werden fehlerhafte Meldungen übermittelt, gilt die Korrekturpflicht des Arbeitgebers nach  § 14 Abs. 2 DEÜV .Mehr Infos zu MeldungenDie wichtigsten Antworten auf häufige Fragen zum Thema Meldungen finden Sie in unserer FAQ-Sammlung .
TK
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