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Startseite Mit WOOP geht´s leichter O wie Obstacle 1 - das innere Hindernis finden
O wie Obstacle 1 - das innere Hindernis finden In dieser Einheit lernen Sie das zweite "O" von WOOP genauer kennen. Es steht für das englische Wort "obstacle". Das bedeutet auf Deutsch "Hindernis". Es geht um das wichtigste Hindernis in Ihnen selbst, das Sie daran hindert, sich auf den Weg zur Wunscherfüllung zu machen. Dipl.-Psych. Anne Frobeen
Bevor Sie beginnen, machen Sie sich kurz bewusst, was Sie seit Ihrem letzten WOOP erlebt haben. Wie ist es Ihnen in der Zwischenzeit mit Ihrem Wunsch ergangen? Wenn Sie wollen, machen Sie sich ein paar Notizen auf einem Blatt Papier.
Hindernisse erkennen (Video)Professor Oettingen erklärt, warum es so wichtig ist, sich mit dem inneren Hindernis zu beschäftigen.
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Wie das Hindernis bei der Wunscherfüllung hilftIm WOOP machen Sie sich erst Ihren Wunsch klar, identifizieren das schönste Ergebnis und stellen es sich vor. Dann finden Sie Ihr zentrales inneres Hindernis und stellen es sich vor. Dadurch erkennen Sie, was Sie bei Ihrem Wunsch behindert. Das innere Hindernis ist jetzt nicht nur irgendeine Gewohnheit, sondern etwas, das Ihnen im Weg steht. Dieses Gegenüberstellen von Wunschergebnis und Hindernis nennt man "Mentales Kontrasieren". Es liefert Ihnen die nötige Energie zum Handeln. Sie entdecken dabei auch, wie Sie Ihr Hindernis am besten überwinden können. Am Ende formulieren Sie daraus Ihren Wenn-Dann-Plan. Er vestärkt die Wirkung des Mentalen Kontrastierens zusätzlich.Suchen Sie nach dem Hindernis in Ihnen selbstInnere Hindernisse können Sie - anders als viele äußere Hindernisse - selbst überwinden. Daher suchen Sie, wenn Sie woopen, nicht nach äußeren Bedingungen, sondern nach dem zentralen Hindernis in Ihnen selbst. Das macht Sie handlungsfähig. Sie haben es selbst in der Hand, sich von Gewohnheiten oder Vorstellungen zu lösen, die Ihrem Wunsch bisher im Weg stehen. Das innere Hindernis ist oft eines, das man nicht gern betrachtet. Vielleicht findet man es peinlich oder banal, oder es ist mit einer Angst verbunden. Kein Wunder also, dass es sich unangenehm anfühlt. Indem Sie sich damit konfrontieren, schaffen Sie die Möglichkeit, es zu überwinden. Speisen Sie sich deshalb nicht mit oberflächlichen Antworten ab.Seien Sie ehrlich zu sich selbstBei der Suche nach dem Hindernis ist Ehrlichkeit gefragt und der Mut, genau hinzusehen. Manchmal hilft es auch, sich selbst mit ein wenig Humor zu betrachten. Wenn Sie merken, dass Sie unangenehmen Gefühlen ausweichen: Kehren Sie zu ihnen zurück und erforschen Sie sie. Gehen Sie freundlich mit sich selbst um. Folgen Sie Ihren eigenen Antworten und hinterfragen Sie sie, bis Sie das Gefühl haben: Ja, das ist es.Im WOOP suchen Sie nach dem einen, wichtigsten Hindernis in Ihnen selbst, das Sie hindert, sich Ihren Wunsch zu erfüllen. Es kann eine Emotion oder ein Verhalten sein, eine Einstellung, eine Gewohnheit oder ein Gedanke. Sie machen keine Liste, Sie analysieren nicht rational, sondern Sie erkunden sich selbst mit der Frage: Was hindert mich eigentlich? Bleiben Sie offen für die Ideen, die Ihnen kommen.Ihr WOOP "Obstacle" (Audioanleitung)
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Probieren Sie Ihr neues Wissen gleich in Ihrer heutigen WOOP-Übung aus. Legen Sie Stift und Papier bereit, wenn Sie sich Notizen machen wollen.
Video und Audioanleitung als Text
Wenn Sie bei einer WOOP-Übung zum Hindernis kommen - auf Englisch obstacle, also dem zweiten O im WOOP -, dann merken Sie vielleicht: Das ist gar nicht so einfach. Das ist jetzt sogar richtig Arbeit. Sie suchen bei diesem Schritt nach dem zentralen inneren Hindernis, das Ihnen im Weg steht.Nach einem zentralen inneren Hindernis suchen Sie, weil Sie innere Hindernisse beeinflussen können. Was Sie denken, fühlen und tun, das haben Sie selbst in der Hand. Das zentrale innere Hindernis soll es sein, weil Sie nur ein Hindernis zurzeit mit WOOP bearbeiten können. Da sollte es doch gleich das sein, bei dem Sie am besten weiterkommen.Die Auseinandersetzung mit dem Hindernis ist sehr wichtig bei einer WOOP-Übung. Und dafür gibt es zwei Gründe:Der erste Grund ist, dass wir ohne diesen Schritt in unseren positiven Phantasien verhaftet bleiben. Wir entspannen uns und verlieren die Energie, die wir brauchen, um unsere Ziele zu erreichen.Der zweite Grund ist: Sie haben sich im WOOP vorher, beim Outcome, intensiv Ihr Wunschergebnis vorgestellt. Dadurch haben Sie mentale Bilder von diesem Wunschergebnis in Ihrem Kopf erzeugt. Jetzt finden Sie heraus, was Ihr zentrales inneres Hindernis für Ihre Wunscherfüllung ist, und dann stellen Sie es sich vor. Auch dieser Schritt erzeugt mentale Bilder. Die mentalen Bilder von Ihrem Wunschergebnis verbinden sich in Ihrem Kopf mit denen zum Hindernis. So wie Magnete, die plötzlich zusammenkleben.Immer dann, wenn Sie nun künftig an Ihren Wunsch oder an das Schönste denken, wird Ihnen auch Ihr Hindernis einfallen, und Sie werden unwillkürlich etwas tun, um Ihrer Wunscherfüllung näherzukommen.Das passiert ganz automatisch und wird Ihnen oft gar nicht bewusst. Sie merken nur später, dass Sie sich anders verhalten haben als sonst und deshalb Ihrem Ziel nähergekommen sind.Das ist übrigens auch der Grund, warum Sie in einer WOOP-Übung immer nur nach einem Wunsch, nach einem Schönsten und nach einem inneren Hindernis suchen. Durch eine WOOP-Übung verbinden Sie ganz spezifische mentale Bilder von Wunschergebnis und Hindernis.Die mentale Verbindung löst sich übrigens erst dann wieder auf, wenn Sie sich Ihren Wunsch erfüllt haben.
Finden Sie einen ruhigen Ort, an dem Sie einige Zeit ungestört sind, und machen Sie es sich bequem. Nehmen Sie sich diese Zeit nur für sich, lassen Sie die Welt draußen. Kommen Sie zur Ruhe und konzentrieren Sie sich ganz auf die Übung. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als zuzuhören und der Übung zu folgen.Denken Sie nun an die nächsten vier Wochen oder einen anderen Zeitraum Ihrer Wahl. Was ist Ihr wichtigster Wunsch oder Ihr wichtigstes Anliegen für diesen Zeitraum?Wählen Sie einen Wunsch, der Sie herausfordert, der Ihnen aber in dem gewählten Zeitraum auch machbar erscheint. Kommen Ihnen mehrere Wünsche in den Sinn, nehmen Sie den Wunsch, der Ihnen am wichtigsten ist.Wenn Sie noch ein wenig Zeit brauchen, um den Wunsch zu finden, halten Sie die Anleitung solange an.Wenn Sie Ihren Wunsch gefunden haben, fassen Sie ihn in wenigen Worten zusammen und halten Sie ihn vor Ihrem inneren Auge fest oder schreiben Sie ihn auf.Und nun überlegen Sie: Was wäre das Beste, das Allerschönste, wenn Sie sich Ihren Wunsch erfüllen? Wie würden Sie sich fühlen? Finden Sie Ihr schönstes Ergebnis!Wenn Sie noch etwas Zeit brauchen, um Ihr schönstes Ergebnis zu finden, halten Sie die Anleitung solange an.Wenn Sie Ihr schönstes Ergebnis gefunden haben, fassen Sie es in wenigen Worten zusammen und stellen Sie es sich vor Ihr geistiges Auge. Sie können es auch aufschreiben. Und nun stellen Sie sich das Schönste ganz lebhaft vor. Malen Sie es sich aus; lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf.Nehmen Sie sich Zeit dazu und halten Sie die Anleitung so lange an.Jetzt geht es um das Hindernis, das der Erfüllung Ihres Wunsches im Weg steht. Was in Ihnen ist es, das Sie daran hindert, sich Ihren Wunsch zu erfüllen? Was in Ihnen hält Sie davon ab, aktiv zu werden, so dass Ihr Wunsch wahr wird?Vielleicht kommt Ihnen erst einmal etwas Bekanntes in den Sinn… Fragen Sie nach: Ist das wirklich mein Hindernis? Versuchen Sie, tiefer zu schürfen. Sie werden merken, ob Sie Ihr zentrales Hindernis gefunden haben. Wenn Sie es gefunden haben, fühlt es sich an wie: Ja, das ist es!Das innere Hindernis kann ein hinderlicher Gedanke oder eine hinderliche Überzeugung … oder ein Verhalten sein… es kann auch eine Emotion, vielleicht eine Befürchtung oder ein Groll sein… oder etwas anderes.Kommt Ihnen da etwas in den Sinn? … Dann fragen Sie sich: Ist denn das das eigentliche Hindernis? Forschen Sie nach und lassen Sie alle Ausreden beiseite. Sie können fragen: Was verbirgt sich denn hinter dem Hindernis, warum ist es ein Hindernis für mich? Gehen Sie der Sache auf den Grund.Manchmal muss man Geduld haben, bis man das wirkliche persönliche oder innere Hindernis identifiziert hat. Daher, wenn Sie noch ein wenig Zeit brauchen, halten Sie die Anleitung solange an.Wenn Sie Ihr inneres Hindernis gefunden haben, fassen Sie es in wenigen Worten zusammen und halten Sie es vor Ihrem inneren Auge fest oder schreiben Sie es auf.Und nun stellen Sie sich Ihr inneres Hindernis in allen Einzelheiten vor. Malen Sie es sich ganz lebhaft aus, wie es auftritt. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf.Nehmen Sie sich Zeit und halten Sie die Anleitung solange an.Und nun überlegen Sie: Was wäre eine effektive Handlung, die Sie ausführen, oder ein effektiver Gedanke, den Sie sich sagen könnten, um das Hindernis zu überwinden? Was können Sie tun oder denken, um Ihrem Hindernis beizukommen? Finden Sie die effektive Handlung oder den effektiven Gedanken, womit Sie Ihr zentrales inneres Hindernis überwinden können!Wenn Sie noch Zeit brauchen, halten Sie die Anleitung so lange an.Wenn Sie Ihre Handlung oder Ihren Gedanken gefunden haben, fassen Sie sie in wenigen Worten zusammen und halten Sie sie vor Ihrem inneren Auge fest oder schreiben Sie sie auf.Und nun machen Sie folgenden Plan: Wenn… (und jetzt nennen Sie Ihr Hindernis), dann werde ich… (und jetzt nennen Sie Ihre Handlung oder Ihren Gedanken, um das Hindernis zu überwinden)!Gehen Sie anschließend in Gedanken oder auch laut langsam Ihren Wenn-Dann-Plan noch einmal durch und stellen sich lebhaft vor: "Wenn...Hindernis, dann werde ich... Handlung!"
ReflexionBitte denken Sie jetzt kurz zurück: Wie ist es Ihnen diesmal bei der Suche nach Ihrem zentralen inneren Hindernis ergangen? Nehmen Sie sich kurz Zeit und reflektieren Sie Ihre Erfahrungen.
Ja, man fühlt es oft sehr deutlich, wenn man das innere Hindernis gefunden hat. Wenn Sie in Ihrem WOOP an diesem Punkt angekommen sind, stellen Sie sich anschließend Ihr Hindernis noch einmal ganz genau in allen Einzelheiten vor. Danach gehen Sie zum "P" im WOOP über - zum Plan.
Wenn Sie das Gefühl haben, bei der Frage nach dem Hindernis nur auf Altbekanntes zu stoßen, dann könnte es sein, dass Sie nicht genau genug hingeschaut haben. Ein WOOP hilft Ihnen dann besonders gut weiter, wenn Sie in sich eine Information finden, die Ihnen bisher noch nicht so klar war.Lassen Sie sich Zeit und spüren Sie in sich hinein: Was in Ihnen hindert Sie, Ihren Wunsch umzusetzen? Nutzen Sie Ihr Bauchgefühl, um zu entscheiden, wo das Hindernis liegen könnte. Da, wo es unangenehm ist, da schauen Sie genauer hin. Vielleicht ist es Ihnen peinlich, was Sie herausfinden, oder Sie haben Angst davor. Schauen Sie trotzdem hin. Denn wenn Sie entdecken, was Sie behindert, können Sie auch die Lösung finden.
Das ist eine Erfahrung, die manche machen. Das innere Hindernis tritt so klar vor Augen, und man hat noch keine Idee, wie man es überwinden könnte. Vertrauen Sie darauf, dass Sie eine Lösung finden werden, wenn Sie, nachdem Sie sich das Hindernis genau vorgestellt haben, im WOOP zum Wenn-Dann-Plan übergehen. Wenn nötig, tasten Sie sich dann langsam zu den Ideen vor und probieren Sie sie mental aus, bis Sie die passende Lösung gefunden haben.
Ja, das kann vorkommen. Das sind sogar oft die Hindernisse, die einem als erstes einfallen. Beim WOOP suchen wir allerdings nach einem Hindernis, das in uns selbst liegt. Denn diese Hindernisse können wir selbst beeinflussen.Natürlich kann es auf dem Weg zu Ihrem Ziel Hindernisse geben, die nicht in Ihnen selber liegen. Die Frage ist dann: Welchen Anteil an dem äußeren Hindernis können Sie beeinflussen? Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Verhalten gegenüber dem äußeren Hindernis? Wenn Sie diesen beeinflussbaren Anteil finden, können Sie selbst etwas daran ändern. Danach können Sie vielleicht auch Veränderungen entdecken, die aufgrund Ihres veränderten Verhaltens in der Folge bei Ihrem Partner oder Chef oder Ihrem sonstigen äußeren Hindernis geschehen.
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Wenn Sie glauben, dass es noch nicht das wahre Hindernis ist, dann ist es wahrscheinlich auch so. Setzen Sie sich aber nicht unter Druck. Beim WOOP müssen Sie keine allgemeingültigen Wahrheiten entdecken. Nutzen Sie das, was Ihnen im Moment zugänglich ist. Suchen Sie so tief und so ehrlich nach Antworten wie möglich. Das reicht für einen WOOP. Wenn Sie später feststellen sollten, dass es doch noch ein tieferliegendes Hindernis gibt: Machen Sie einen weiteren WOOP. Es kostet Sie nichts außer etwas Zeit und Ehrlichkeit.
W - Wish: Was ist Ihr Wunsch?Liegt Ihnen Ihr Wunsch am Herzen?Ist er grundsätzlich erfüllbar?Ist er dennoch etwas herausfordernd?Haben Sie ihn in wenigen Worten zusammengefasst?O - Outcome: Was ist das schönste Ergebnis?Ist das Schönste wirklich das Allerschönste an der Erfüllung Ihres Wunsches?Haben Sie das Schönste in wenigen Worten zusammengefasst?Haben Sie sich ausreichend Zeit genommen, sich das Schönste vorzustellen? Falls nicht: Schließen Sie noch einmal Ihre Augen und stellen Sie sich das Schönste vor.O - Obstacle: Was ist Ihr wichtigstes inneres Hindernis?Liegt Ihr Hindernis in Ihnen selbst?Ist es wirklich das wichtigste innere Hindernis, oder eher eine Ausrede? (Schürfen Sie tiefer!)Haben Sie Ihr Hindernis in wenigen Worten zusammengefasst?Haben Sie sich ausreichend Zeit genommen, sich Ihr Hindernis vorzustellen? Falls nicht: Schließen Sie noch einmal Ihre Augen und stellen Sie sich Ihr inneres Hindernis vor.P - Plan: Was ist Ihr Plan?Haben Sie eine effektive Handlung oder einen effektiven Gedanken gefunden, um das Hindernis zu überwinden?Haben Sie Ihre Handlung/Ihren Gedanken in wenigen Worten zusammengefasst?Prüfen Sie, ob Ihr Plan nach dem folgenden Schema aufgebaut ist: "Wenn (Hindernis), dann (Handlung/Gedanke)". Falls nicht: Machen Sie den Wenn-dann Plan noch einmal.
Die einzelnen Kurseinheiten- -   WOOP kennenlernen W - Wish: Wunsch benennen O - Outcome: Ergebnis finden und sich vorstellen O - Obstacle: Hindernis erkennen und sich vorstellen - -   Dem Hindernis auf die Spur kommen P - Plan: Wenn-dann-Plan schmieden - - WOOP zur Gewohnheit werden lassen
Hintergrundinformationen, Anleitungen und Quellen wie Gabriele Oettingens Buch "Die Psychologie des Gelingens" unter https://woopmylife.org
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