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Ist die Bewegung und Gangfähigkeit durch eine neurologische Krankheit stark eingeschränkt, können TK-Versicherte ein in Deutschland einmaliges intensives ambulantes Behandlungskonzept nutzen. Voraussetzung: Patienten müssen als "austherapiert" gelten. Modernste robotikassistierte und gerätegestützte Therapieverfahren werden in der Intensivtherapie dann mit bewährten konservativen Methoden verknüpft.

Etwa drei Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer dauerhaften erworbenen neurologischen Erkrankung. Das betrifft zum Beispiel Schlaganfallpatienten, Querschnittspatienten, Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung (z. B. unter der Geburt) und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma aufgrund eines Unfalls.

Ihre Bewegungs- und Gangfähigkeit und damit ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität sind oftmals von einer Sekunde auf die andere stark eingeschränkt, und nicht selten steht das Leben einer ganzen Familie auf dem Kopf. Wenn dann die Regelversorgung keine adäquate Behandlung mehr anbietet, gelten solche Patienten als "austherapiert".

Dabei kann mithilfe von zeitgemäßen und interdisziplinären therapeutischen Möglichkeiten in der Spätrehabilitation effizient weitergeholfen werden. Das betrifft sowohl Erwachsene als auch und insbesondere Kinder. Am Ambulanticum Herdecke werden insbesondere Kinder ab vier Jahren mit guten Erfolgen behandelt.

Einmaliges Therapiekonzept am Ambulanticum

Für das intensive ambulante interdisziplinäre Therapiekonzept am Ambulanticum Herdecke werden Behandlungsverfahren aus der Physio-, Ergo-, Psycho-, Sporttherapie und Logopädie mit modernsten robotik- und gerätegestützten Therapien individualisiert zusammengeführt - inklusive Biofeedback-Therapien.

Was sind Biofeedback-Therapien?

Die Biofeedback-Therapie (engl. Feedback = Rückkopplung) ist eine Methode, bei der Geräte die unbewussten Körperfunktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Verdauung oder Hirnströme "bewusstmachen": Sie wandeln diese Funktionen in sicht- und hörbare Signale um. Ziel dieses Verfahren ist es, dass behandelte Personen die Kontrolle über die Körperfunktionen verbessern und somit körperliches und seelisches Wohlbefinden bei Erkrankungen letztendlich wiedergewinnen können.

Im Ambulanticum werden Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft in die Praxis umgesetzt und individuelle Bedürfnisse, Ressourcen und Fähigkeiten der Patienten berücksichtigt.

Mit der Intensivtherapie wird angestrebt, die Bewegungs- und Gangfähigkeit beziehungsweise die Mobilität der Patienten zu verbessern und zu stabilisieren. Der Patient soll in die Lage versetzt werden, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zu erreichen, und damit mehr Lebensqualität.

Hier ist die Therapie individuell abgestimmt

Bei der Therapie berücksichtigte medizinische Aspekte sind beispielsweise

  • die Verminderung von immobilitätsbedingten Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Spastiken, Kontrakturen, Peristaltik- oder Atemwegserkrankungen
  • die Reduzierung von Medikamenten
  • die Sturzprophylaxe
  • die Bearbeitung psychologischer Effekte, zum Beispiel Angst, Depressivität
  • die Wiederherstellung von kognitiven Einschränkungen
  • die Reduzierung von Pflegemaßnahmen und die Entlastung der Angehörigen.

Ambulanticum Herdecke

Das Ambulanticum Herdecke ist das weltweit erste ambulante Therapiezentrum seiner Art. Durch robotikassistierte und computergestützte Biofeedback-Therapien, kombiniert mit effektiven konventionellen Behandlungsmethoden, bietet das Ambulanticum innovative Möglichkeiten der Therapie bei neurologischen Erkrankungen von Kindern und Erwachsenen. Ein Team aus den Fachbereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychotherapie und Sportwissenschaft arbeitet im Ambulanticum Hand in Hand.

Kontakt

AMBULANTICUM GmbH & Co. KG
Frau Marion Schrimpf
Leharweg 2 / 58313 Herdecke


Tel. 023 30 - 806 95-0
Fax 023 30 - 806 95-49
E-Mail: schrimpf@ambulanticum-herdecke.de
Internet: www.ambulanticum-herdecke.de