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Wo finde ich schnelle Hilfe für Jugendliche mit psychischen Problemen? Schulstress, soziale Ängste oder persönliche Herausforderungen können dazu führen, dass sich junge Menschen verloren und überfordert fühlen. Auch für die Eltern kann die Situation herausfordernd sein. Ein neues Behandlungsangebot der TK mit unserem Partner mentalis CareNow ermöglicht eine schnelle Hilfe für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren in Krisen. Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Ann-Christin Kordsmeyer
TK-Angebot CareNow für Jugendliche mit psychischen ProblemenDas TK-Angebot CareNow verbindet eine innovative App mit persönlichen Videocalls oder Telefonaten mit erfahrenen Psychologinnen und Psychologen. Das Programm ist darauf ausgerichtet, dabei zu unterstützen, Belastungen und Druck im Alltag zu reduzieren, Ängste zu besprechen und Unbeschwertheit und Leichtigkeit wiederzuerlangen.Die CareNow-App: Werkzeuge zur SelbsthilfeIn der benutzerfreundlichen CareNow-App finden Jugendliche wertvolle Werkzeuge zur Selbsthilfe. Sie können interaktive Übungen durchführen und auf hilfreiche Ressourcen zugreifen. Die App ist jederzeit verfügbar und bietet eine sichere Umgebung, um den eigenen Herausforderungen aktiv zu begegnen.Begleitende Gespräche mit erfahrenen Psychologinnen und PsychologenZusätzlich zur CareNow-App besteht die Möglichkeit, mit einer qualifizierten Psychologin oder einem Psychologen zu sprechen. Diese Gespräche sind eine wertvolle Ergänzung, die es ermöglicht, Sorgen und Ängste offen zu besprechen.Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen und das Selbstvertrauen zu stärken.CareNow: Alle Vorteile auf einem BlickIndividuelle psychologische Hilfe, die auf die persönliche Situation zugeschnitten istSchnelle Unterstützung  mit der Möglichkeit, zeitnah einen Termin für ein erstes Gespräch zu buchenDie Übungen können zeit- und ortsflexibel durchgeführt werdenSo starten Sie das TK-Angebot CareNowRegistrierung: Erklären Sie hier Ihre Teilnahme am Vertrag und hinterlegen Sie ihre persönlichen Angaben.

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Bei Versicherten im Alter von 13 bis 15 Jahren erklärt der oder die Jugendliche die Teilnahme zusammen mit den Sorgeberechtigten.Beginnen Sie mit dem Angebot: Besprechen Sie gemeinsam in einem ersten Gespräch mit einer Psychologin oder einem Psychologen, ob das Angebot passend ist, und welche Unterstützung benötigt wird.Wenn das Angebot infrage kommt, können bis zu sechs psychologische Gespräche (via Videotelefonie oder Telefon) in Anspruch genommen werden. Eine wissenschaftlich fundierte App unterstützt mit umfassenden Übungen.
Häufige Fragen und Antworten zu CareNowWer kann bei CareNow teilnehmen?Das Angebot steht TK-Versicherten zwischen 13 und 17 Jahren zur Verfügung.Warum muss ich die Teilnahme erklären?Die Techniker Krankenkasse hat mit dem Anbieter mentalis CareNow einen Vertrag über eine Besondere Versorgung geschlossen. Dieser Vertrag ermöglicht, dass Sie als TK-Versicherte das Angebot kostenfrei nutzen können. Dafür müssen Sie im Vorfeld einmalig ihre Teilnahme erklären. Bei Versicherten im Alter von 13-15 Jahren erklärt der oder die Jugendliche die Teilnahme zusammen mit den Sorgeberechtigten.Welche Daten erhält die TK?Die TK erfährt lediglich, dass Sie das Angebot in Anspruch nehmen. Alle Nutzungsdaten und Antworten zu ihrer individuellen Situation erhält die TK nicht. Genauere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung des Angebots.
Warum nehmen psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen zu?Psychische Probleme bei Jugendlichen sind in Deutschland stark verbreitet und nehmen zu. Viele Kinder und Jugendliche berichten von hoher psychischer Belastung im Alltag. Viele Familien suchen dringend nach schnellen Hilfsangeboten, besonders wenn sich Symptome wie Angst und Rückzug zeigen. Die Gründe für die Häufigkeit psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen können vielfältig sein:Folgen der Corona-Pandemie wie soziale Isolation können nachwirken.Social-Media-Druck durch Vergleiche und Cybermobbing können Ängste fördern.Schulischer Leistungsstress.Familiäre Konflikte.Finanzielle Unsicherheiten.Ängste durch weltpolitische Ereignisse wie die Klimakrise, Kriege sowie die politische Polarisierung der Gesellschaft.Gleichzeitig wird heute mehr über mentale Gesundheit gesprochen. Dadurch können Probleme besser erkannt und angegangen werden.So können sich psychische Belastungen bei Jugendlichen äußernPsychische Belastungen äußern sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Zwar gibt es keine eindeutige und allgemeingültige "Liste" mit Symptomen, die für jeden Menschen gleichermaßen gilt. Jedoch gibt es Warnsignale, die häufig auftreten und ernst genommen werden sollten.Typische Anzeichen dafür, dass Jugendliche unter psychischen Problemen leiden, können zum Beispiel sein:Länger andauernde Traurigkeit, Rückzug oder Hoffnungslosigkeit.Starke Ängste oder häufige Sorgen.Wutausbrüche, Selbstverletzung oder aggressives Verhalten.Schlafstörungen, Appetitveränderungen oder körperliche Beschwerden ohne klare Ursache.Leistungsabfall in der Schule, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schulverweigerung.Aussagen wie "Ich schaff das nicht mehr", oder "Ich brauche sofort Hilfe".Dabei ist es wichtig zu verstehen: Ein einzelnes Symptom bedeutet nicht automatisch, dass eine psychische Erkrankung vorliegt. Aber je länger und je stärker die Symptome auftreten, desto wichtiger ist es, professionelle Hilfe zu suchen.Welche weiteren Hilfsangebote gibt es für Jugendliche mit psychischen Problemen? Weder die Jugendlichen noch deren Eltern müssen diese Situation allein tragen. Weitere mögliche Unterstützungswege sind zum Beispiel:Kinderärztin oder Kinderarzt als erste Anlaufstelle, für eine Einschätzung und erste Überweisungen.Schulpsychologischer Dienst oder Beratungslehrerinnen und Lehrer an Schulen.Erziehungs- und Familienberatungsstellen in vielen Städten und Landkreisen.Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und Therapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie (ambulant oder stationär).Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche mit psychischen ProblemenIn Deutschland gibt es verschiedene Stellen, an die Sie sich wenden können.Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer": 116 111, Mo-Sa 14-20 Uhr, www.nummergegenkummer.deElterntelefon "Nummer gegen Kummer": 0800 111 0 550 (kostenlos & anonym)Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, www.telefonseelsorge.deOnline-Beratung der Caritas für Jugendliche: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/kinder-jugendliche/startAkute Notfälle: Wenn sofort Hilfe nötig istWenn ein Kind oder Jugendlicher in akuter Suizidgefahr ist oder sich selbst oder andere gefährden könnte, ist dies ein medizinischer Notfall.Notruf 112 wählenTelefonseelsorge (rund um die Uhr, kostenlos, anonym): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, Website: https://www.telefonseelsorge.de, auch mit Mail- und Chat-Beratung.
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (2025): Basisdaten psychische Erkrankungen. URL: https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/a71c6af0841eb0236690e3d360630418d5f56c24/2025_DGPPN_Basisdaten%20Psychische%20Erkrankungen.pdf (abgerufen am 15.01.2026).Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe e.V. (2025): Jugendbericht "Mental Health" zeigt Bedarfe auf. URL https://www.jugendgerecht.de/eigenstaendige-jugendpolitik/aktuelles/jugendbericht-mental-health-zeigt-bedarfe-auf/ (abgerufen am 15.01.2026).YEP - Stimme der Jugend (2025): Mental Health - Jugendbericht April 2025. URL: https://yep-works.org/wp-content/uploads/2025/04/20250401_Mental-Health_Jugendbericht_Download.pdf (abgerufen am 15.01.2026).Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (2024): Wie Forschung psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen reduzieren soll: DZPG nimmt Risikofaktoren in den Fokus. URL: https://deutschezentren.de/news/wie-forschung-psychische-stoerungen-bei-kindern-und-jugendlichen-reduzieren-soll-dzpg-nimmt-risikofaktoren-in-den-fokus/ (abgerufen am 15.01.2026).ZDF heute (2025): Psychische Erkrankungen bei Jugendlichen auf Rekordhoch. URL: https://www.zdfheute.de/panorama/dak-jugendreport-studie-aengste-bei-jugendlichen-werden-chronisch-100.html (abgerufen am 15.01.2025).
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