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Kraftquelle oder Energieräuber: Was stärkt mich im Alltag?
Selfcare ist mehr als ein Smoothie morgens und ein Schaumbad abends. Es geht darum, zu merken, was Sie im Alltag stärkt und was Ihnen Energie zieht.
Manche Tage fühlen sich bereits nach wenigen Stunden an wie ein Dutzend offene Tabs im Kopf - an anderen wiederum sind Sie auch nach zehn Stunden nicht zu stoppen. Die spannende Frage: Können wir unseren inneren Akku steuern?Und die Antwort vorweg: Ja, das geht! Der Schlüssel liegt darin, die eigenen Faktoren zu erkennen, die Energie kosten - und die, die Energie geben. Beide sind immer auch eine Typfrage: Ein Großraumbüro kann für einen extrovertierten Menschen wie ein Espresso wirken, für eine introvertierte Person wiederum anstrengend sein wie eine Baustelle vor dem Fenster.Wie Sie Ihre Energiequellen im Alltag erkennenWer lernt, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, kann Energieräuber besser meiden und Kraftquellen gezielt nutzen. Dabei hilft es, nach wichtigen Momenten im Alltag einen kurzen Mini-Check zu machen - am besten schriftlich. Der dauert nicht lange, ist aber Gold wert. Notieren Sie sich:Was habe ich gerade gemacht?Mit wem war ich zusammen?Wie fühle ich mich direkt danach: aufgeladen, neutral oder leer?Was war noch wichtig: Hunger, Lautstärke, Zeitdruck, Bildschirmzeit, Schlaf?Machen Sie das über einen längeren Zeitraum, werden Sie Regelmäßigkeiten erkennen und bekommen so ein realistisches Bild Ihrer persönlichen Energiefresser und Kraftquellen. Darauf basierend können Sie ganz gezielt überlegen, wovon Sie im Alltag mehr und wovon Sie eher weniger einbauen möchtest.
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Introvertiert oder extrovertiert: Was das für den Energiehaushalt bedeutetMit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie aber auch merken: Introvertiert oder extrovertiert - das ist eigentlich keine Entweder-oder-Frage. Die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen. Sie sind weder besonders extrovertiert noch auffallend introvertiert und können sich situationsbedingt gut anpassen. Das heißt: Sie schätzen Nähe und Austausch, brauchen aber ebenso Phasen des Rückzugs. Vielleicht war das Teammeeting okay - aber direkt danach noch lästiger Small Talk? Zack, ist der Akku leer.Kraftspender: Wie Sie Ihre Energiespeicher wieder auffüllenWichtig ist, dass Sie genau hinschauen: In welchen Situationen fühlen Sie sich energiegeladen, in welchen merken Sie, dass es zu viel wird? Je besser Sie Ihre Muster kennen, desto eher können Sie gegensteuern. Das kann zum Beispiel heißen:Nach einem vollen Vormittag bewusst eine kurze Pause einplanen Für einen Moment allein rausgehenDas Handy weglegenEin Gespräch freundlich beendenEntscheidend ist also nicht, ob Sie "offiziell" introvertiert oder extrovertiert sind, sondern dass Sie sich selbst zunehmend zutrauen, Ihre Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Selfcare heißt dann nicht mehr nur: abends erschöpft die Notbremse ziehen, sondern Ihren Akku im Alltag so zu managen, dass Sie gar nicht erst dauerhaft über Ihre Kräfte hinausgehen.
Sind introvertierte Menschen einfach nur schüchtern? Viele werfen Introvertiertheit und Schüchternheit in einen Topf - dabei sind es zwei verschiedene Dinge. Schüchternheit ist ein erlerntes Verhalten, keine feste Persönlichkeitseigenschaft wie Introvertiertheit. Wer schüchtern ist, fühlt sich im Kontakt mit anderen schnell unwohl, angespannt oder sogar ängstlich. Natürlich gibt es introvertierte Menschen, die zusätzlich schüchtern sind. Aber auch sehr extrovertierte Personen können in bestimmten Situationen schüchtern reagieren.
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