StartseiteGesundheit fördernStress & EntspannungWas ist Stress überhaupt?
Was ist Stress überhaupt?
Stress kann uns ganz schön aus der Balance werfen. Auch dann, wenn wir uns ganz bewusst gegen ihn "stemmen" und nicht von ihm überwältigt werden wollen. Wie Sie akutem oder auch chronischem Stress begegnen sollten und welche Wege aus der Stressfalle es gibt, erfahren Sie hier.
Akute Stressreaktionen sind kaum vorhersehbar - und treten kurzfristig auf. Etwa dann, wenn Sie unter Zeitdruck stehen oder eine unerwartete Herausforderung meistern müssen. Ihr Körper schüttet Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus, um Energie zu mobilisieren. Diese kurzfristige Alarmbereitschaft versetzt uns in die Lage, schnell zu reagieren, beispielsweise zu flüchten oder zu kämpfen - ein Überbleibsel unserer evolutionären Entwicklung. Bei unserer heutigen Stressbelastung ist das nur bedingt hilfreich. Ein Beispiel für akuten Stress: Sie haben ein wichtiges Meeting und sind knapp dran oder nicht gut vorbereitet. Ihr Herz schlägt schneller, Sie atmen flacher und Ihre Konzentration ist hoch. Sobald das Meeting vorbei ist, beruhigt sich Ihr Körper wieder.Chronische Stressbelastungen entstehen hingegen, wenn diese Alarmbereitschaft dauerhaft besteht. Das passiert oft bei anhaltendem Druck - sei es im beruflichen oder privaten Bereich. Ein Beispiel für chronischen Stress: Sie stehen tagtäglich unter hohem Druck, weil Sie mehrere Projekte gleichzeitig betreuen und ständig erreichbar sein müssen. Zuhause haben Sie die Verantwortung für Haushalt und Familie. Es gibt keine Phase der Entspannung, der Alarmzustand bleibt rund um die Uhr bestehen. Ist Stress daher immer schlecht?Nein. Stress kann auch positive Aspekte haben. In der Psychologie spricht man oft von Eustress und Distress. Eustress ist der positive Stress, der uns motiviert und antreibt. Zum Beispiel, wenn Sie an einer spannenden Aufgabe arbeiten, die zwar herausfordernd ist, Ihnen aber Freude bereitet und Sie dadurch produktiver werden.Distress hingegen ist der belastende, negative Stress, der uns das Gefühl gibt, überfordert zu sein. Dieser Stress führt nicht zu mehr Leistung, sondern im Gegenteil: Er bremst uns aus. Ein Beispiel für Distress ist, wenn Sie immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, obwohl Ihre Kapazitäten erschöpft sind. Die Folge ist, dass Sie sich innerlich blockiert fühlen und es Ihnen schwerfällt, konzentriert zu arbeiten.
App TK-Coach
Mit alltagstauglichen Tipps und vielen praktischen Übungen lernen Sie, dem Alltag mit Gelassenheit zu begegnen und Ihr Wohlbefinden zu steigern. Für TK-Versicherte kostenlos. Jetzt ausprobieren
So wirkt sich Stress auf Körper und Geist ausDie Auswirkungen von Stress auf unseren Körper und Geist sind vielfältig. Während akuter Stress in der Regel keine bleibenden Schäden hinterlässt, kann chronischer Stress zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.Zu den körperlichen Symptomen gehören:Kopfschmerzen: Viele Menschen, die unter Dauerstress stehen, leiden unter Spannungskopfschmerzen oder vermehrt unter Migräne.Schlafstörungen: Wenn Sie ständig gestresst sind, fällt es oft schwer, zur Ruhe zu kommen und erholsamen Schlaf zu finden.Verdauungsbeschwerden: Chronischer Stress beeinflusst auch den Magen-Darm-Trakt. Häufige Folgen können Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung sein.Herz-Kreislauf-Probleme: Ein erhöhter Blutdruck oder ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann durchaus die Folge von langanhaltendem Stress sein.Übergewicht: Die anhaltende Ausschüttung von körpereigenem Cortisol kann Übergewicht fördern. Auch die Psyche leidet unter Dauerstress:Reizbarkeit: Gestresste Menschen reagieren häufig schneller gereizt auf kleine Störungen.Konzentrationsprobleme: Wer gestresst ist, hat oft Schwierigkeiten, sich auf eine Sache zu fokussieren. Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit können Anzeichen von "Brain Fog" (Gehirnnebel) sein, der oft mit geistiger Erschöpfung und verlangsamtem Denken einhergeht.Depressionen oder Angststörungen: Lang anhaltender Stress erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen.Eine weitere, oft unterschätzte Auswirkung von Stress ist die Schwächung des Immunsystems. Ihr Körper kann sich schlechter gegen Infektionen wehren, wenn er permanent unter Stress steht.
Einfache Übungen zur Stressbewältigung im AlltagEs ist nicht immer möglich, Stress vollständig zu vermeiden. Aber es gibt Übungen, die Sie leicht in Ihren Alltag integrieren können, um langfristig gelassener zu bleiben.
Wir nutzen Cookies
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine sichere und benutzerfreundliche Website anzubieten, setzen wir Cookies ein. Einige dieser Cookies sind technisch erforderlich, damit unser Angebot funktioniert. Mit Ihrer Zustimmung nutzen wir zudem weitere Tools. Diese helfen uns unter anderem zu verstehen, wie unsere Website genutzt wird. Dabei können personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse oder Ihr Nutzungsverhalten verarbeitet werden. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Nur erforderliche" lehnen Sie diese optionalen Cookies ab. Ihre Auswahl können Sie in den Privatsphäre-Einstellungen jederzeit anpassen. Weitere Informationen finden Sie im Impressum , der Datenschutzerklärung und unter Cookies auf tk.de .
Entscheiden Sie selbst, für welche Zwecke wir Ihre Daten speichern und verarbeiten dürfen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter Cookies auf tk.de .
Technisch erforderliche Cookies
Funktionale Cookies
Marketing-Cookies
Dienste
Individuelle Einstellungen
Nur erforderliche
Alle zulassen
Ausgewählte zulassen
Alle zulassen
Ihre Eingaben werden zurückgesetzt in MinutenSie haben länger keine Aktion durchgeführt. Zu Ihrer Sicherheit werden die von Ihnen eingegebenen Daten in Kürze gelöscht.