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Hautkrebsvorsorge: So läuft das Screening ab Hautkrebs zählt weltweit zu den häufigsten Arten von Krebs und betrifft zunehmend auch jüngere Menschen. Mit dem regelmäßigen Hautkrebs-Screening behalten Sie Ihre Haut im Blick und können frühzeitig reagieren, falls Krebs entsteht. Louisa Bühler, Dres. Schlegel + Schmidt Medizinische Kommunikation GmbH
Was ist das Hautkrebs-Screening?Das Hautkrebs-Screening ist ein Angebot zur Früherkennung von Hautkrebs. Ihre Haut wird dabei regelmäßig am gesamten Körper auf Veränderungen untersucht. Ziel der Vorsorge ist es, schwarzen und weißen Hautkrebs möglichst früh zu entdecken. Denn: Im frühen Stadium lassen sich solche Veränderungen meist gut und schonend behandeln. 
Video: Hautkrebs-Vorsorge einfach erklärt Hautkrebs-Vorsorge
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Ab wann und wie oft ist die Hautkrebsvorsorge sinnvoll?Wenn Sie gesetzlich versichert sind, haben Sie ab 35 Jahren jedes zweite Jahr Anspruch auf das Hautkrebs-Screening. Das bedeutet: Wurde die Vorsorge zuletzt 2026 durchgeführt, darf Ihr Arzt oder Ihre Ärztin diese Leistung im Kalenderjahr 2028 wieder abrechnen.
Individuelle Vorsorge: wann häufigere Kontrollen sinnvoll sein könnenEin erhöhtes Risiko für Hautkrebs haben vor allem Menschen, bei denen in der Vergangenheit bereits verdächtige Hautstellen entfernt wurden. Aber auch Risikofaktoren wie helle Haut, viele Muttermale, starke UV-Belastung oder Hautkrebs in der Familie spielen eine Rolle. Ihr Hautarzt oder Ihre Hautärztin berät Sie dazu, wann und wie oft die Hautkontrolle in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Wer bietet das Hautkrebs-Screening an?Die Untersuchung findet meist in einer zertifizierten dermatologischen Praxis statt - also bei Hautärztinnen und Hautärzten, die am Screening-Programm teilnehmen. Darüber hinaus dürfen auch Ärzte und Ärztinnen anderer Fachrichtungen die Hautkrebsvorsorge anbieten, wenn sie eine entsprechende Zusatzqualifikation haben. Bei der Suche nach einer geeigneten Praxis unterstützt Sie die Arzt- und Psychotherapeutensuche des Patientenservice 116117 .Übernimmt die TK die Kosten für das Hautscreening unter 35 Jahren?TK Versicherte können bereits vor einem Alter von 35 Jahren an der Vorsorge teilnehmen. Ab welchem Alter die Kosten für das Hautscreening übernommen werden, hängt vom Bundesland ab:
Bundeslandab wann wird das Hautkrebs-Screening von der TK übernommen?
Baden-Württembergab 15 Jahren
Bayernkeine Altersbeschränkung
Berlinab 15 Jahren
Brandenburgab 15 Jahren
Bremenab 15 Jahren
Hamburgab 15 Jahren
Hessenkeine Altersbeschränkung
Mecklenburg-Vorpommernab 15 Jahren
Niedersachsenab 15 Jahren
Nordrhein-Westfalenab 15 Jahren
Rheinland-Pfalzab 15 Jahren
Saarlandab 15 Jahren
Sachsenab 15 Jahren
Sachsen-Anhaltab 15 Jahren
Schleswig-Holsteinkeine Altersbeschränkung
Thüringenab 15 Jahren
Wichtig zu wissen: Für das Hautscreening unter 35 Jahren müssen behandelnde Ärzte und Ärztinnen einen speziellen Vertrag mit der TK abgeschlossen haben. Klären Sie deshalb am besten vor Ihrem Termin in der Praxis ab, ob die Hautkrebsvorsorge über die TK-Gesundheitskarte abgerechnet werden kann.
Hautkrebs-Screening in Ihrem BundeslandMehr Informationen über die Behandlungsangebote in den verschiedenen Bundesländern bietet das Themen-Special.
Rund um das Thema Hautkrebs-Screening ab 35 alle 2 Jahre
Ablauf: Wie funktioniert das Hautkrebs-Screening?Vor der Untersuchung unterschreiben Sie eine Teilnahmeerklärung für das Screening-Programm. Im ärztlichen Gespräch stellt die behandelnde Person Ihnen dann einige Fragen zu möglichen Beschwerden, Vorerkrankungen sowie persönlichen Risikofaktoren wie der UV Belastung und dem Vorkommen von Hautkrebs in der Familie. Danach untersucht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Haut am gesamten Körper. Um auch kleinste Veränderungen zu erkennen, werden Muttermale und auffällige Stellen zusätzlich mit einer speziellen Lupe (Dermatoskop) begutachtet. Die Foto-Dokumentation solcher Hautstellen kann helfen, Veränderungen über die Zeit zu beobachten. Für Sie ist das Hautkrebs-Screening in der Regel schnell und schmerzfrei.Im Anschluss an die Untersuchung erklärt die behandelnde Person Ihnen den Befund. Wenn alles unauffällig ist, steht das nächste Hautkrebs-Screening in zwei Jahren an. Bei verdächtigen Hautstellen können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise eine Gewebeprobe (Biopsie).
Das Hautscreening muss Ihnen nicht peinlich seinFür die Untersuchung sollten Sie sich komplett entkleiden, da sich Hautkrebs auch an weniger sichtbaren Stellen wie Hautfalten oder im Intimbereich entwickeln kann. Dass sich das ungewohnt und unangenehm anfühlt, ist ganz normal. Für Ärzte und Ärztinnen gehört die Untersuchung jedoch zur täglichen Routine. Wenn Sie dennoch zögern, hilft es Ihnen vielleicht, eine ärztliche Fachkraft des gleichen Geschlechts aufzusuchen.
Tipps zur Vorbereitung auf das Hautkrebs-ScreeningSie können selbst dazu beitragen, dass Ihr Hautkrebs-Screening möglichst aussagekräftig ist. Mit ein paar Vorbereitungen schaffen Sie die beste Grundlage dafür:Tragen Sie zum Termin kein Make-up im Gesicht.Entfernen Sie Nagellack an Händen und Füßen.Verzichten Sie auf aufwendige Frisuren, damit die Kopfhaut zugänglich bleibt.Informieren Sie die behandelnde Person über Fälle von Hautkrebs in Ihrer Familie.
Mehr Angebote der TKIhre Gesundheit ist uns wichtig - deshalb begleiten wir Sie mit verschiedenen Angeboten: TK-Doc : Wenn Sie Beschwerden haben und nicht sicher sind, ob ein Termin beim Arzt oder bei der Ärztin notwendig ist, können Sie vorab unser digitales Beratungsangebot über TK-Doc nutzen.  TK-Fit : Die TK-Fit-App unterstützt Sie dabei, im Alltag gesunde Lebensgewohnheiten aufzubauen, um langfristig dranzubleiben. TK-Gesundheitskurse : In den TK-Gesundheitskursen erhalten Sie Wissen und praktische Tipps zu Themen wie Ernährung, Bewegung und Stressmanagement. Lungenkrebs zu senken.
FAQWie läuft ein Hautkrebs‑Screening ab? Nach der Anamnese wird die Haut am ganzen Körper untersucht und auffällige Stellen werden genauer begutachtet. Je nach Befund können weitere Tests folgen.Ab welchem Alter übernimmt die TK ein Hautkrebs‑Screening? Das Hautkrebs-Screening ist ab 35 Jahren vorgesehen. Je nach Bundesland übernimmt die TK die Kosten jedoch auch ohne Altersbeschränkung oder ab 15 bzw. 18 Jahren.Wie oft sollte man zur Hautkrebsvorsorge gehen? Das Hautkrebs-Screening erfolgt alle zwei Jahre - bei Risikofaktoren kann allerdings eine engmaschigere Kontrolle sinnvoll sein.Was kostet ein Hautkrebs‑Screening? Das Hautkrebs-Screening ist für gesetzlich Versicherte als Vorsorgeangebot kostenfrei.Wer darf ein Hautkrebs‑Screening durchführen? Das Hautscreening darf in einer dermatologischen Praxis oder von Ärzten und Ärztinnen mit entsprechender Zusatzqualifikation durchgeführt werden.
Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz) - Krebsinformationsdienst: Hautkrebs: Risikofaktoren und Vorbeugung, 20.01.2025. URL: https://www.krebsinformationsdienst.de/hautkrebs/vorbeugung (abgerufen am: 31.05.2026).Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz) - Krebsinformationsdienst: Hautkrebsscreening und Hautkrebs-Früherkennung, 21.01.2025. URL: https://www.krebsinformationsdienst.de/hautkrebs/frueherkennung (abgerufen am: 31.05.2026).Gemeinsamer Bundesausschuss (G BA): Richtlinie über die Früherkennung von Krebserkrankungen. Stand: 18.12.2025. URL: https://www.g-ba.de/downloads/62-492-4074/KFE-RL_2025-12-18_iK-2026-03-12.pdf(abgerufen am: 31.05.2026).Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Hautkrebs-Früherkennung, o. J. URL: https://www.kbv.de/praxis/patientenversorgung/praevention/hautkrebs-frueherkennung (abgerufen am: 31.05.2026).
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