StartseiteGesundheit fördernFamilieFrühlingsgefühle: Das passiert im Körper, wenn wir verliebt sind
Frühlingsgefühle: Das passiert im Körper, wenn wir verliebt sind
Im Frühling flattern Schmetterlinge nicht nur durch die Lüfte. Der ein oder andere spürt sie auch ziemlich heftig in seinem Bauch. Doch trifft uns die Liebe im Frühling wirklich öfter als in anderen Jahreszeiten? Und warum versetzt uns das Verliebtsein eigentlich in diesen wunderbaren Glückszustand, in dem die ganze Welt Kopf steht?
Verliebte befinden sich in einem Ausnahmezustand. Bildgebende Untersuchungen mittels MRT (Magnetresonanztomografie) konnten zeigen, dass beim Verliebtsein die gleichen Gehirnareale aktiv sind wie bei Süchtigen. Voll und ganz auf das Objekt der Begierde fokussiert, blenden Verliebte alles andere aus. Evolutionsbiologen gehen davon aus, dass die extremen Gefühle wichtig sind, damit ein Paar die anfängliche Fremdheit überwindet und sich mit dem Ziel der Fortpflanzung näherkommt.
Ein biochemisches FeuerwerkDer Zustand des Verliebtseins ist ein komplexes Zusammenspiel aus Hormonen und Neurotransmittern. Auslöser ist vor allem der Glücksbotenstoff Dopamin, der mit dem Belohnungssystem im Gehirn assoziiert ist und uns in einen rauschhaften Zustand versetzt. Hinzu kommen die euphorisierenden Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die Bauchkribbeln und Herzklopfen verursachen.Überraschenderweise sinkt jedoch ein anderes Glückshormon: So ist der Serotonin-Spiegel bei Verliebten genauso niedrig wie bei Menschen mit Zwangsstörungen. Wissenschaftler sehen darin eine Erklärung für die häufig obsessive Fixierung auf den Partner, die neurotischem Verhalten sehr ähnlich ist. Und schließlich ist auch das Kuschelhormon Oxytocin, das Vertrauen und Bindung zwischen zwei Menschen stärkt, beim Verliebtsein beteiligt.
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