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Noch bis zum Ende des ersten Lebensjahres sind die Schlafzyklen eines Säuglings sehr kurz. Sie wachen nachts immer wieder kurz auf. Durchschlafen bedeutet daher, dass das Kind ohne Hilfe der Eltern wieder einschläft. Manche Babys lernen es von allein, andere benötigen dabei etwas mehr Unterstützung. 

Von Geburt an gibt es auch unter Babys bereits Lang- und Kurzschläfer, Frühaufsteher und Nachteulen. Wichtig für einen ausgeglichenen Schlafrhythmus ist daher, dass Sie sich auf das individuelle Schlafbedürfnis Ihres Kindes einstellen.

Beobachten Sie dazu Ihr Kind eine Woche lang: Zu welchen Zeiten wird es müde? Wie lange schläft es tagsüber? Wie lange schläft es nachts? Schreiben Sie sich die Stunden auf und rechnen Sie die Zeiten zusammen. Sie sind der individuelle Schlafbedarf Ihres Kindes. Falls Sie möchten, dass Ihr Kind nachts mehr schläft, müssen Sie das ein oder andere Nickerchen am Tag streichen.

Lassen Sie sich Zeit

Geben Sie sich und Ihrem Kind Zeit für die Umstellung und halten Sie die Änderung mindestens eine Woche durch. Eindeutige Empfehlungen, wo ein Kind schlafen sollte, ob in seinem eigenen Bett oder bei seinen Eltern, gibt es nicht. Vertrauen Sie daher auf Ihr eigenes Gefühl, was für Sie und Ihr Kind angenehm und richtig erscheint.

Unruhige Nächte

Zu unruhigen Nächten kann es zum Beispiel dann kommen, wenn sich bei Ihrem Baby ein neuer Entwicklungsschritt ankündigt. Die vielfältigen Eindrücke, die erste kleine Selbstständigkeit, die neu errungenen Fähigkeiten müssen von Ihrem Kind erst einmal verarbeitet werden. Sie kennen das vielleicht von sich selbst. In Zeiten, in denen Sie in Ihrem Beruf oder in Ihrem Privatleben viel um die Ohren haben, kann der Schlaf empfindlich gestört sein. 

Ihr Baby benötigt auch Ihre nächtliche Unterstützung, wenn es krank ist oder wenn es große Veränderungen bewältigt, wie etwa einen Umzug, die Eingewöhnung in der Krippe oder die Ankunft eines Geschwisterchens. Beruhigen Sie es und zeigen Sie ihm, dass Sie da sind. Dann wird es schließlich wieder einschlafen.

Hilfen für das Durchschlafen

Haben Sie Geduld mit sich selbst und mit Ihrem Kind. Früher oder später wird es von selbst lernen, die ganze Nacht durchzuschlafen. Rituale und Einschlafhilfen können es dabei unterstützen.

  • Ab dem sechsten Lebensmonat benötigt Ihr Baby keine Nachtmahlzeit mehr. Versuchen Sie daher auf ein Fläschchen oder auf die Brust nachts zu verzichten.
  • Ermöglichen Sie tagsüber ausreichend Ruhepausen und Momente, in denen Sie und Ihr Kind gemeinsam entspannen.
  • Entwickeln Sie ein Einschlafritual vor dem Schlafengehen, bei dem Sie mit ungeteilter Aufmerksamkeit für Ihr Kind da sind.
  • Legen Sie Ihr Kind nach dem Einschlafritual noch wach in sein Bett. 
  • Geben Sie Ihrem Kind eine Einschlafhilfe, die es eigenständig nutzen kann, um sich zu beruhigen, zum Beispiel ein Kuscheltier oder den Schnuller. 
  • Falls Sie an die Grenzen Ihrer Kräfte stoßen, dauerhaft müde und erschöpft sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie andere professionelle Hilfe.