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Wie schön ist das denn? Einfach dem Weg folgen unter die lichten Baumkronen des Waldes. Die Schattenspiele des Blätterdachs bewundern, die leuchtenden Fingerhüte und mächtigen Farne. Schmetterlinge, Käfer, Ameisen und andere Insekten beobachten. Den Bach rauschen hören und die Vögel singen. Sich auf einen Baumstamm setzen und einfach nur schauen und lauschen, mit Haut und Haar. Da geht einem das Herz auf. Man fühlt sich zu Hause. 

Dass Wald, Wiesen und Wasser der Gesundheit gut tun, ist nicht nur gängiges Credo von Wanderfans, Kurort-Managern und Naturmedizinern - mittlerweile gibt es auch unzählige Studien, die belegen: Da ist was dran. In Japan, das in Sachen Waldmedizin zu den Vorreitern gehört, ist das "Waldbaden" - japanisch Shinrin Yoku - mittlerweile ein Teil der nationalen Gesundheitsfürsorge. 

Die Studien zeigen zum Beispiel: 

  • 15 Minuten Spazierengehen im Wald reduziert das Stress-Empfinden, senkt den Blutdruck, die Herzfrequenz und vermindert Stresshormone im Blut. Ein Spaziergang in der Innenstadt hat diese Effekte nicht, wohl aber der Gang durch einen  Park.  
  • Die Therapie von schweren Depressionen wirkt besser, wenn sie zum Teil im Wald stattfindet. 
  • Patienten werden nach einer Operation schneller gesund und brauchen weniger Schmerzmittel, wenn sie durchs Fenster Bäume sehen statt eine Hauswand. 
  • Waldbaden - also das bewusste Erleben und Genießen des Waldes - stärkt das Immunsystem und führt zu mehr körpereigenen Killerzellen. Forscher um den japanischen Professor Qing Li vermuten, dass Botenstoffe der Bäume, sogenannte Terpene, dafür verantwortlich sind. 
  • Deutsche Wissenschaftler stellten fest, dass bei Menschen, die nahe am Wald wohnen, eine Hirnregion physiologisch besonders gesund ist, die bei der Stressverarbeitung eine große Rolle spielt: der Mandelkern, auch Amygdala genannt. Dieses Phänomen bleibt bestehen, auch wenn man Bildung und Einkommen statistisch herausrechnet.
Wir wissen, dass Menschen im grünen Umfeld schneller gesund werden. Angela Schuh, Professorin für Public Health und Versorgungsforschung, München

Was der Wald für uns tut

Gut für uns ist der Wald aber auch durch ganz andere Effekte. Zum Beispiel: Bäume filtern und reinigen die Luft und schützen den Boden vor Erosion. Sie bringen Abkühlung an heißen Tagen und nehmen dauerhaft Kohlendioxid auf. Wie die Ozeane gelten sie deshalb als CO2-Senke. Sie reichern die Luft mit Sauerstoff an. Ein gesunder, naturnaher Wald speichert zudem viel Wasser, zum Beispiel nach Starkregen oder Überschwemmungen. Das kommt dem Grundwasser, den Bächen und Flüssen zugute, wenn es einmal trockener ist. 

Kühlung an heißen Sommertagen

Im Schatten der Baumkronen ist es im Wald es an heißen Tagen um bis zu acht Grad Celsius kühler als in der Stadt. Gegenüber dem freien Land sind es immerhin bis zu sechs Grad Celsius Unterschied. Und auch in der Stadt bringen gesunde, große Bäume Kühle. Sie spenden Schatten und verdunsten Wasser; zudem reflektieren ihre Blätter die kurzwelligen Sonnenstrahlen. Das senkt die Temperatur unter ihren breiten Kronen spürbar ab. 

Wald ist nicht gleich Wald 

Damit der Wald weiterhin all diese Funktionen und mehr erfüllen kann, muss er in seiner Vielfalt erhalten werden. Nachhaltig wirtschaftende Forstexperten streben deshalb naturnahe Wälder mit Mischwald, Totholz, jungen und alten Bäumen an statt Plantagen, die nur aus Fichten und Kiefern bestehen. Sie setzen auf schonenden Holzschlag statt intensiver Ernte mit schweren Maschinen, die den empfindlichen Waldboden verdichten. Dass dies gelingt, zeigt zum Beispiel das preisgekrönte Projekt "Lübecker Stadtwald". Hier werden trotz waldwirtschaftlicher Nutzung Eingriffe in das natürliche Wachstum auf das Nötigste beschränkt. Ein Teil der Fläche bleibt wildem, naturbelassenen Wald vorbehalten. Dieses Konzept erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den B.A.U.M.-Umweltpreis 2018. 

#waldverbesserer: Tu was für den Wald!

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Der Wald ist lebensnotwendig für uns. Lasst uns deshalb achtsam mit ihm umgehen. Das unterstützt auch die Techniker. Mit ihrem Projekt "#waldverbesserer" setzt sie sich zusammen mit den "Weltverbesserern" - eine Initiative der Techniker und des FC St. Pauli - für die Stiftung Plant-for-the-Planet ein. Die Weltverbesserer wollen mit neu gepflanzten Bäumen den Wettlauf gegen die Klimakrise angehen und die globale Aufforstung vorantreiben.

Folgen Sie uns auf Instagram unter @weltverbesserer.de. Für die ersten 10.000 Follower pflanzen wir einen Baum.

Mehr zum Projekt #waldverbesserer gibt´s auf der Seite weltverbesserer.de