Sucht hat viele Ursachen. Sie entsteht oder dauert an, weil verschiedene Faktoren ineinandergreifen. Eine wichtige Rolle dabei spielen beispielsweise die bisherigen Lebenserfahrungen der Betroffenen, ihr soziales Umfeld und die Wirkungsweise einer bestimmten Droge.
Wann spricht man von Sucht?
Um davon sprechen zu können, dass eine Person süchtig beziehungsweise abhängig ist, müssen mehrere Kriterien erfüllt sein. Dazu zählen unter anderem das übermächtige Verlangen, eine Droge oder ein Rauschmittel zu konsumieren, oder dass immer größere Mengen der Droge gebraucht werden.
Arbeit und Sucht
Depressionen, Leberschäden, verfrühter Tod - die gesundheitlichen Folgen einer Sucht sind für Betroffene oft dramatisch. Suchterkrankungen schaden aber auch der Wirtschaft: Drogenbedingte Arbeitsunfälle, Rehabilitationsmaßnahmen und Frühverrentung verursachen jährlich Kosten in Milliardenhöhe.
Wie entsteht Sucht - und was kann man dagegen tun? Das und vieles mehr erklärt uns der Sucht-Experte Prof. Dr. Falk Kiefer.
Wir alle haben unsere ganz persönlichen Vorlieben und Laster. Doch manchmal passiert es, dass sich daraus eine Abhängigkeit entwickelt, die nach und nach immer mehr über unser Leben bestimmt. Ab wann wir von einer Sucht sprechen, was dabei im Kopf passiert und wie man eine solche Erkrankung behandeln kann, erklärt uns Sucht-Experte Prof. Dr. Falk Kiefer in dieser Podcast-Folge.
Heroin und Abhängigkeit
Heroin ist eine der gefährlichsten illegalen Drogen, die auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Sowohl körperlich als auch psychisch macht Heroin schnell abhängig. Die Risiken der Sucht sind hoch.
Psychische Folgen der Sucht
Ob bei legalen Rauschgiften wie Alkohol oder illegalen Drogen wie Ecstasy und Kokain: Die psychischen Folgen einer Sucht können von Angst- und Panikattacken über Depressionen bis hin zu Suizidgedanken reichen.
Wie Selbsthilfegruppen bei Sucht helfen können
Der Weg aus einer Sucht ist oft eine Herausforderung. Da kann es helfen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, denn sie haben häufig ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine Gemeinschaft kann Ihnen Halt geben und den Weg in ein suchtfreies Leben erleichtern.
Sucht in der Partnerschaft: Wenn Hilfe schadet.
Sucht kostet Kraft - nicht nur den Menschen, der daran erkrankt ist. Als nächste Bezugsperson leiden auch Sie, wenn Ihr Partner suchtkrank ist. Neben die Enttäuschung, wenn er wieder rückfällig wird, tritt oft ein Gefühl von Verzweiflung. Am liebsten würden Sie ihn vor sich selbst schützen. Aber genau hier beginnt ein Teufelskreis.
Das Problem mit der Sucht des anderen
Als Angehöriger eines suchtkranken Menschen sind Sie häufig hin- und hergerissen: Einerseits möchten Sie helfen, andererseits spüren Sie, dass Sie dabei selbst an Ihre Grenzen kommen. Holen Sie sich daher frühzeitig professionelle Unterstützung.
Schmerzmittel: Sucht auf Rezept?
Schmerzmittel können selbst starke Beschwerden lindern, eine Teilhabe am Alltag ermöglichen und auf diese Weise Lebensqualität zurückgeben. Damit diese hilfreichen Medikamente nicht zum stillen Suchtmittel werden, ist ein verantwortungsvoller und zuverlässiger Umgang damit besonders wichtig.
Suchtberatung - der erste Schritt
Eine Sucht kann das eigene Leben stark beeinflussen. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Konsum bereits zu einem Problem geworden ist, kann eine Suchtberatung helfen. Als erste Anlaufstelle begleitet und unterstützt sie Sie auf Ihrem Weg in ein abstinentes Leben.
Soziale Folgen der Sucht
Wer von einer Suchterkrankung betroffen ist, leidet meist nicht nur unter psychischen oder körperlichen Folgen. Da sich der Alltag mit der Zeit nur noch um das Suchtmittel dreht, geraten Betroffene schnell auch ins soziale Hintertreffen.
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