StartseiteGesundheit fördernReisenReisen ohne RisikoStechmücke & Co.: Hilfe bei Insektenstichen
Stechmücke & Co.: Hilfe bei Insektenstichen
Insektenstiche sind nicht nur unangenehm, sondern können auch schwere Krankheiten übertragen. Lesen Sie hier, wie Sie Insekten wirksam abwehren und den Juckreiz beim Insektenstich lindern. Je weniger Stiche, desto besser!
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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg
Welche Gefahren gehen von Stechmücken und anderen Plagegeistern aus?Stechmücken und MoskitosMücken können verschiedene Krankheiten übertragen, zum Beispiel Malaria, Japan-Enzephalitis, Denguefieber oder Gelbfieber. Je nach Art sind die Mücken tagsüber oder nachts, in der Dämmerung oder auch Tag und Nacht aktiv. Schützen Sie sich sorgfältig vor ihren Stichen.Malariamücken - die Anophelesmücken - stechen ab der Abend- bis zur Morgendämmerung. Die Stiche müssen nicht sichtbar sein.Die Japan-Enzephalitis in Süd- und Südostasien wird durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen.Sandmücken stechen abends. Sie übertragen die Erreger einer Hautkrankheit, der sogenannten Orientbeule oder Hautleishmaniose, und der seltenen inneren Erkrankung Kala Azar.Gnitzen oder Bartmücken sind die kleinsten Mücken. Sie stechen tagsüber und übertragen vor allem Krankheiten von Tier zu Tier. Ihre Stiche können schmerzhaft sein.Dengue-Fieber und andere Viruserkrankungen werden durch die gestreifte Aedesmücke übertragen. Sie sticht meist tagsüber.Die Kriebelmücken, auch schwarze Fliegen genannt, sind fliegenartige schwarze, bucklige Mücken von wenigen Millimetern Länge. Besonders in Afrika, aber auch in gewissen Regionen Mittelamerikas und im Norden Südamerikas übertragen sie den Erreger der Flussblindheit. Das Risiko für diese Erkrankung ist bei Touristen gering.
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FliegenDie Gemeine Stubenfliege überträgt Erreger schwerer Darmerkrankungen wie Typhus oder Ruhr, weil sie unterschiedslos Nahrungsmittel und Exkremente anfliegt. Schützen Sie Ihre Lebensmittel daher immer vor Fliegen.Schmeißfliegen, auch Mistfliegen genannt, legen ihre Eier in rohe oder gekochte Nahrungsmittel oder Abfall.Die Larven der Tumbufliege in Afrika südlich der Sahara und der Dasselfliege in Mittel- und Südamerika verursachen furunkelartige Hautbeulen. Die Fliegen legen ihre Eier zum Beispiel auf trocknende Wäsche ab. Deshalb sollten Sie in Gegenden, in denen diese Fliegen häufig vorkommen, Ihre Wäsche bügeln, auch die Unterwäsche. Die Hitze tötet die Eier ab.Die Tsetsefliege im tropischen Afrika überträgt die Schlafkrankheit. Diese kräftige Fliege sticht am Tage, besonders im Wald an Ufern von Gewässern und in der Savanne. Sie verfolgt bewegte Objekte und fliegt gern in Fahrzeuge hinein.FlöheFlohstiche sind im Prinzip nicht gefährlich, aber sie jucken stark. Auf der menschlichen Haut sind sie als kleine rote Pünktchen ohne wesentliche Schwellung zu erkennen. Flöhe können den glücklicherweise sehr selten vorkommenden Pesterreger von Ratten auf Menschen übertragen.Sandflöhe in Südamerika, dem tropischen Afrika und Madagaskar bohren sich in die menschliche Haut, meist an den Füßen. Das führt zu sehr schmerzhaften Hautveränderungen.LäuseBeim Befall mit Kopfläusen finden Sie im Haar kleine weiße Pünktchen, die Nissen. Es sind Läuseeier, die an den Haaren kleben. Sie können sie entweder mit einem extra feinen Läusekamm oder einer insektizidhaltigen Lotion entfernen. Die Läuse werden von Mensch zu Mensch übertragen.Filzläuse leben zwischen den Schamhaaren, im Bart oder den Augenbrauen. Sie übertragen keine Krankheiten, verursachen aber einen starken Juckreiz.WanzenWanzen leben tagsüber in kleinen Mauerrissen, in Strohdächern, hinter Bildern, in Matratzen, Spalten und Möbeln. Sie kommen nur nachts heraus, um Blut zu saugen. Die Stiche zeigen sich als etwa ein Zentimeter große rote, juckende Stellen. Bettwanzen übertragen keine Krankheitserreger. Behandeln können Sie Bettwanzenstiche mit Juckreiz stillenden Gelen.In Zentral- und Südamerika gibt es die sogenannten Raubwanzen. Sie geben den Erreger der seltenen Krankheit Chagas weiter. Ein Moskitonetz bietet guten Schutz gegen diese Insekten.MilbenDie Krätzmilbe gräbt Gänge in die Haut, in die sie Eier und Kot ablegt. Hierdurch ausgelöste Entzündungen äußern sich als Krätze. Krätzmilben werden vor allem durch direkten Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Für die Behandlung gibt es insektizidhaltige Lotionen.ZeckenZecken übertragen weltweit verschiedene Krankheiten, zum Beispiel Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, Borreliose und andere Bakterien oder Viren. Sie lauern in Gras und niedrigem Buschwerk und werden beim Gehen abgestreift.Zecken lieben warme, feuchte, dünne Haut. Suchen Sie sich regelmäßig an diesen Stellen ab.Entfernen Sie Zecken möglichst mit einer spitzen gebogenen Pinzette oder einer Zeckenzange, die das Tier hautnah packt, ohne es zu quetschen. Sie können die Zecken auch mit einer Zeckenkarte entfernen. Die Zeckenkarte besitzt eine schlitzartige Einkerbung, mit der die Zecke herausgehebelt wird, sobald diese durch Vorschieben der Karte im Schlitz steckt. Zeckenkarten haben den Vorteil, dass sie einfach anzuwenden sind und sich aufgrund des Scheckkartenformats besser mitführen lassen. Für ganz winzige Zecken - das sind in der Regel Nymphen, die oft nur einen Millimeter groß sind, - können eine Splitterpinzette oder ein Extra-Werkzeug mit einer spitzen, sehr feinen Drahtschlinge eingesetzt werden. Keinesfalls Öl oder Kleber verwenden, da dann infektiöses Material von der Zecke in die Wunde abgegeben wird!Ameisen und Kakerlaken oder SchabenAmeisen und Kakerlaken, auch Schaben genannt, übertragen in der Regel keine Krankheiten. Ihr Vorkommen in Hotels kann auf unhygienische Verhältnisse hinweisen. Bisse mancher Ameisen können allergische Reaktionen auslösen.
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