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Lustiges Studentenleben? Von wegen. Eine neue Studie ergab jetzt, dass jeder vierte Studierende über Stress und Erschöpfung klagt. Bis zu einem Burnout muss es aber nicht kommen: Die Techniker bietet vorbeugende Programme sowie Anti-Stressübungen an, mit denen man entspannter durch die Uni-Zeit kommt.

Studierende führen ein lässiges Leben. Denken viele. Schön nochmal das Leben genießen und nebenbei ein bisschen lernen, bevor der Berufsalltag beginnt. Ein Klischee. Tatsächlich sieht die Realität anders aus: Jeder vierte Studierende klagt über ein hohes Stresserleben und Erschöpfung - mögliche Vorboten eines Burnouts. Dies sind Ergebnisse einer Studie der TK zur Gesundheit Studierender, die in Kooperation mit dem Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der Freien Universität Berlin entstand.

Wie kommt es, dass immer mehr Studierende psychisch belastet sind? Die Gründe sind vielfältig: Prüfungsdruck ist einer, aber auch Zukunftsangst gehört dazu. "Da lastet ein enormer Druck auf den jungen Hochschulabsolventen - teilweise auch durch die hohen Ansprüche an sich selbst. Das kann Ängste und schlimmstenfalls auch eine Depression begünstigen", erklärt PD Dr. Dr. Burkhard Gusy, einer der Studienleiter, von der Freien Universität Berlin. Umso wichtiger ist es, dass Studierende bereits bei ersten Anzeichen von Überforderung aktiv gegensteuern.

Da ist ein enormer Druck - teilweise auch durch die hohen Ansprüche an sich selbst. Das kann Ängste und schlimmstenfalls auch eine Depression begünstigen." Dr. Dr. Burkhard Gusy

Zum Glück können wir lernen, mit belastenden und nervenaufreibenden Situationen gelassener, sicherer und gesünder umzugehen. Die Techniker bietet ein präventives Stresstraining eigens für Studierende an - sowie Entspannungsübungen, die jeder in akuten Stress-Situationen sofort anwenden kann. 

Mentales Stressmanagement

Zum Beispiel mit dem siebenwöchigen Seminar "TK-MentalStrategien" . In dem Stresstraining, das speziell für Studierende entwickelt wurde, lernen die Teilnehmer, wie sie mit den Anforderungen des Uni-Alltags gesünder umgehen können. Sie bekommen praktische Tipps zur Optimierung ihres Zeit- und Lernmanagements und erfahren, wie autogenes Training funktioniert oder welche Tricks bei Prüfungsangst helfen .

Darüber hinaus lernen die Teilnehmer im Training ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Stress sehr oft in unserem Kopf entsteht. Denn ob eine Anforderung eine Stressreaktion auslöst oder nicht, hängt nicht unbedingt von der realen Situation ab - sondern vielmehr von unserer Bewertung. Beim mentalen Stressmanagement lernen die Studierenden beispielsweise, ihre Wahrnehmung auf die positiven Aspekte einer Situation zu richten und sich auf mögliche Chancen zu konzentrieren.

Wissen macht Karriere

Auch der Sprung ins Berufsleben ist für viele Studierende ein Stressfaktor. Die Techniker erarbeitete dafür gemeinsam mit den Karriereexperten von Hesse/Schrader das Angebot "Wissen macht Karriere" . In fünf Lektionen - von der Orientierungsphase bis zum Präsentieren vor Publikum - erhalten Jobsuchende viele Tipps rund um das Thema, können sich gelungene Beispiele für professionelle Bewerbungen ansehen und interaktive Aufgaben erledigen. Dadurch sinkt die Angst, Fehler zu machen und die Studierenden können den nächsten Karriere-Schritt entspannter angehen.

Stress, lass nach - Tipps für starke Nerven

Wer sich akut erschöpft und antriebslos fühlt, sollte einmal die Body-Scan-Methode ausprobieren. Mit dieser Übung lernen Sie, Ihren Körper wieder achtsam wahrzunehmen und sich selbst mit einer wohlwollenden, akzeptierenden Haltung zu begegnen. Viele Menschen können dabei tief entspannen oder spüren ihren Körper intensiver. Diese Übung dauert knapp zwanzig Minuten, aber sie lohnt sich!

Und falls Sie immer häufiger das Gefühl haben, dass Ihnen alles über den Kopf wächst: Auch regelmäßiges Meditieren kann helfen, souverän mit Stress-Situationen umzugehen. Es reichen täglich zehn bis zwanzig Minuten, am besten gleich nach dem Aufstehen. Das geht heute ganz einfach mit einem Klick über das Smartphone, weil inzwischen viele Apps geführte Meditationen anbieten.

TK Smart Relax sorgt für Entspan­nung 

Übrigens, kennen Sie schon TK Smart Relax ? Zusammen mit Alexa oder Google Assistant bietet Ihnen dieses Programm jede Menge Anti-Stress-Übungen: von Yoga über Qigong bis hin zu entschleunigenden Playlisten mit klassischer Musik oder Vogelgezwitscher. Die Übungen werden automatisch zur Tageszeit passend ausgewählt.

Studentisches Gesundheitsmanagement

Neben hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit im Studium birgt die Lebenswelt Hochschule enorme Chancen, den Studienalltag positiv und gesundheitsförderlich zu gestalten.

Dies beeinflusst den Studienerfolg und das Lernen auf dem Campus. Mit dem bundesweiten "Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen" und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. entwickelt die TK deshalb nun auch ein umfassendes Konzept für ein studentisches Gesundheitsmanagement (SGM). Dieses basiert auf langjährigen Erfahrungen mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) für Unternehmen und Hochschulen.