Bei einem nicht rechtswidrigen Schwangerschaftsabbruch übernehmen wir sämtliche Kosten des Eingriffs. Der Arzt rechnet alles direkt über die  TK-Gesundheitskarte  ab, somit ist kein zusätzlicher Antrag notwendig. Bei einem rechtswidrigen oder medikamentösen Abbruch können nur Kosten übernommen werden, wenn die Schwangere über kein oder geringes Einkommen verfügt.

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Bei einem rechtswidrigen, aber straffreien Schwangerschaftsabbruch übernimmt die TK keine Kosten für den Abbruch. Diese fallen in die private Verantwortung der Schwangeren.

Nur wenn Sie über kein oder nur ein geringes Einkommen verfügen, können Sie bei der TK eine Kostenübernahme für den Schwangerschaftsabbruch beantragen. Dieser Antrag muss unbedingt vor dem Abbruch gestellt werden. Hierbei werden Ihnen Fragen zu Ihren persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen gestellt, zu Ihren Wohnungskosten und zur Anzahl der Kinder, für die Sie unterhaltspflichtig sind. Liegen Ihre Einkünfte unter einer bestimmten Einkommensgrenze, müssen Sie die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch nicht selbst tragen.

Die Netto-Einkommensgrenze liegt bei 1.179 Euro monatlich. Für jedes unterhaltspflichtige Kind erhöht sich die Grenze um 279 Euro. Wenn die Kosten für Ihre Unterkunft höher als 345 Euro liegen, ist eine weitere Aufstockung der Einkommensgrenze um maximal 345 Euro möglich.