Gesucht werden junge Talente aus Gesundheit und Gesundheitswirtschaft. Kreative Freigeister, die mit innovativen Ideen überzeugen und sich als wahre Cracks der E-Health-Branche einen Namen machen wollen.

Die besten Projekte werden am 7. November 2019 mit dem Health-i Award prämiert.

Die Nominierten 2019 stehen fest

Gut 170 Bewerbungen gingen dieses Jahr in den drei Kategorien "Junge Talente", "Unternehmen" und "Start-ups" ein. 

Nachdem diese vom wissenschaftlichen Partner geprüft und vorausgewählt wurden, entschied die siebenköpfige Experten-Jury am 3. September, wer zu den Nominierten 2019 gehört.

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Das sind die Nominierten in der Kategorie "Junge Talente"

  • Das Team von Contenance
    Contenance ist der erste mobile und geführte Coach zur Verhinderung eines als problematisch zu bezeichnenden Smartphone-Verhaltens (PSU, „Handysucht“ im Volksmund“). Das Training basiert auf Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie und übersetzt die evidenzbasierten Inhalte in einfach zu nutzende Text- und Audio-Übungen.
  • Tobias Buchwald - DIGETECH 
    DIGETECH arbeitet an der Nutzung des Potenzials innovativer Technologien in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zur Erzeugung eines möglichst großen gesellschaftlichen Nutzens. Bisherige Erfolge: Pilotprojekte mit der Stadt Wiesbaden, DRK Soz. Dienste RMT, Aufnahme ins Social Impact Lab Frankfurt und ins HoganLovells BaSE, wissenschaftlicher Beirat aus Experten der theoretischen Neurowissenschaft, med. Psychologie und Grafikprogrammierung sowie dem Gründerzentrum der Universität Marburg aufgebaut.
  • Jannik Lockl - inContAlert
    Mit inContAlert wird ein Sensorsystem entwickelt, das den Füllstand der Harnblase ermittelt und an ein digitales Endgerät ausgibt. Auf diese Weise wird Patienten, die das körpereigene Gefühl für den Zeitpunkt der Blasenentleerung verloren haben, das Wissen über den Füllstand der Blase zurückgegeben. Sie können so ihren Füllstand in Echtzeit auf dem Smartphone überwachen und sich vor Erreichen eines kritischen Füllstands benachrichtigen lassen.

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Unternehmen"

  • Beurer GmbH
    8sense by Beurer ist ein System zur Förderung der Rückengesundheit, bestehend aus Sensor-Technologie und mobiler App im Bereich Healthcare. Das Produkt hilft Unternehmen, Krankheitskosten zu sparen und Privatpersonen, ihr besseres und gesünderes „Ich“ zu erreichen. Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es zwei Coaching-Systeme: 1. Better Posture und 2. Better Training. 8sense by Beurer agiert sowohl als Systemanbieter (B2B), die Coaching-Systeme können aber auch vom Endkunden erworben werden (B2C).
  • Faubel & Co.
    Entwickelt wurde eine intelligente Kennzeichnung, welche den Re-Etikettierungsprozess komplett ersetzt. Entstanden ist ein Hybrid aus einem Booklet Etikett, RFID-Transponder und E-Paper-Display. Diese unter „Faubel-Med®Label“ registrierte Kennzeichnung ermöglicht ein automatisches Update des Haltbarkeitsdatums. Im Vergleich zum herkömmlichen Re-Etikettierungsprozess, der oft Monate in Anspruch nimmt, verkürzt die Smart-Label-Lösung die Aktualisierungszeit auf nur einen Tag.
  • Recare GmbH
    Recare optimiert den Entlassprozess von Patienten in Krankenhäusern, indem durch eine Plattform die Anschlussversorgung digital koordiniert werden kann. Ein selbstlernender Algorithmus findet auf Basis eines Patientenprofils relevante Nachsorger (z.B. Pflegedienste oder Reha-Kliniken) und reserviert dort Kapazitäten für einen guten Übergang am geplanten Entlasstag.

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Start-ups"

  • CIRIS
    CIRIS hat die Delegation und Vermittlung von Patiententransporten digitalisiert, revolutioniert und das UBER für Patienten gebaut. Viele manuelle Prozessschritte im Bereich des Patiententransports wurden abgeschafft und das neue System ermöglicht eine win-win-win-Situation für Patienten, Krankenhäuser und Krankentransportunternehmen.
  • MOIO GmbH
    MOIO unterstützt als TeleCare-System Pflegende bei ihren täglichen Herausforderungen. Das Pflegepflaster bzw. der Alarmsensor werden mit Hilfe einer speziellen Pflastertasche von Pflegebedürftigen direkt auf der Haut getragen. Es informiert bei typischen Aufstehsignalen, gibt Bescheid, wenn Sensoren einen Sturz erkennen und zeichnet auf wieviel Zeit im Liegen, Sitzen, Stehen oder Gehen verbracht wird.
  • scanacs GmbH
    Die scanacs Plattform stellt einen neuen Standard in der Rezeptprüfung und Abrechnung zwischen Krankenkassen und Apotheken auf. scanacs bietet die Möglichkeit zum bedarfsgerechten elektronischen Austausch von Informationen in Echtzeit. Für den häufig über Monate dauernden Prüfprozess zur Erstattung eines Arzneimittels benötigt scanacs nur wenige Sekunden.

Was ist der Health-i Award?

Ein smartes Gesundheitswesen steht für Ideen, die Altes in Frage stellen und Neues schaffen. Für Ansätze, die das Leben besser machen.

Um innovative Vordenker und frische Ideen zu entdecken und zu fördern haben wir den Health-i Award ins Leben gerufen. Wir suchen ideenreiche Gründer, digitale Visionäre, zukunftsorientierte Unternehmen - also die besten Talente des Gesundheitswesens.

Der TK-Vorstandvorsitzende Dr. Jens Baas: "Wir als TK wollen das Gesundheitswesen, ideenreiche Gründer und die digitale Szene enger zusammenbringen. Die Health-i Initiative ist ein Baustein davon. Denn e-Health kann dazu beitragen, eine patientenorientierte, leistungsfähige und bezahlbare Gesundheitsversorgung zu gestalten."

High­lights der Health-i-Verlei­hung 2018

Weitere Vorteile für Start-ups

Start-ups haben mit einer Bewerbung zusätzlich die Chance, Teil des TK-Innovatoren-Netzwerks zu werden. In diesem Netzwerk mit renommierten Branchenpartnern werden ausgewählte Bewerber individuell gefördert - egal ob mit Minimum Viable Product oder schon zertifiziertem Produkt.

Mehr Details zum Health-i Award finden Sie auf der Health-i-Internetseite.