Osteopathische Behandlung 

Die Osteopathie ist eine sanfte und ganzheitliche Heilmethode. Sie umfasst die manuelle Diagnostik und Therapie am Bewegungssystem, an den inneren Organen und am Nervensystem. Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligt sich die TK an den Kosten. Im Folgenden finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

 

Ich habe mich osteopathisch behandeln lassen. Wie kann ich mir die Kosten erstatten lassen?

Das Ganze funktioniert wie bei einem Privatpatienten: Sie bezahlen die Rechnung für Ihre osteopathische Therapie zunächst selbst. Anschließend reichen Sie diese zusammen mit der ärztlichen Bescheinigung bei der TK ein. Sie muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt worden sein. Die TK überweist dann den Zuschuss auf das von Ihnen gewünschte Konto.

 

Besonders bequem können Sie Ihre Unterlagen über unser Online-Kundenportal "Meine TK" übermitteln, indem Sie die erforderlichen Dokumente einfach hochladen.

Sofern Sie noch nicht "Meine TK" nutzen, senden Sie uns Ihre Originalunterlagen für die Kostenerstattung bitte zusammen mit Ihrer Bankverbindung an folgende Andresse:

 

Techniker Krankenkasse

20910 Hamburg

 

Wie viel übernimmt die TK bei Osteopathie?

Die TK bezuschusst maximal drei osteopathische Behandlungen pro Kalenderjahr. Sie erhalten je Sitzung 40 Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Dies ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

 

Unter welchen Voraussetzungen beteiligt sich die TK an den Kosten für Osteopathie?

Osteopathie ist nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung. Daher dürfen die gesetzlichen Krankenkassen normalerweise die Kosten nicht übernehmen. Die TK erstattet ihren Versicherten jedoch als sogenannte Satzungsleistung einen Teil der Kosten für osteopathische Behandlungen - wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

 

Die TK übernimmt einen Teil der Kosten, wenn die Behandlung durch einen Arzt veranlasst wird und er Ihnen dies vor Beginn der Behandlung schriftlich bescheinigt. Die Bescheinigung kann der Arzt Ihnen in Rechnung stellen, die Kosten hierfür kann die TK leider nicht übernehmen.  

 

Der Osteopath muss eine bestimmte Qualifikation nachweisen können und Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen sein oder zumindest durch seine Ausbildung dazu berechtigt sein, einem solchen Verband beizutreten. Die Ausbildung dauert normalerweise vier bis fünf Jahre und umfasst zirka 1.350 Stunden. 

 

Wer darf osteopathisch behandeln?

Das Wichtigste: Die Behandlung muss qualitätsgesichert sein. Daher muss ein Arzt diese veranlassen und Ihnen eine ärztliche Bescheinigung hierüber aushändigen. Behandeln muss dann nicht unbedingt ein Arzt - dies kann jeder Osteopath, 

  • der eine umfassende Ausbildung in verschiedenen Teilgebieten der Osteopathie (parietale, viszerale und craniale Osteopathie) erfolgreich absolviert hat und
  • der Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen ist oder zumindest durch den erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung dazu berechtigt ist, einem solchen Berufsverband beizutreten.

Wie finde ich einen geeigneten Osteopathen?

Einen ausgebildeten Osteopathen finden Sie zum Beispiel unter den Mitgliedern unten aufgeführter Verbände. Diese unterstützen Sie auch bei der Suche.

 

Wichtig: Ist Ihr Osteopath nicht Mitglied in einem der Berufsverbände, muss er einen entsprechenden Ausbildungsnachweis vorlegen - zum Beispiel ein Zertifikat oder ein Abschlusszeugnis. Erst dann kann sich die TK an den Kosten für Ihre Therapie beteiligen.  

 

Einige Verbände listen auch Osteopathen auf, die sich noch in der Ausbildung befinden - diese erkennt die TK nicht an.

Übernimmt die TK auch Kosten für die osteopathische Therapie bei Kindern?

Alle TK-Versicherten erhalten den Zuschuss zur Osteopathie unter denselben Voraussetzungen - auch Kinder.