Für kurze Geschäftsreisen oder für den Besuch von Konferenzen in Japan benötigen deutsche Staatsbürger bis zu 90 Tage lang kein Visum. Auf der Webseite der Botschaft von Japan in Deutschland ist das seit 2007 geltende Einreiseverfahren bei der Ankunft in Japan in einem PDF beschrieben. Zudem gibt es eine Liste von Fragen und Antworten, wie zum Beispiel zur obligatorischen Entnahme von Fingerabdrücken.

Aktuelle Hinweise zu Reisen nach Japan finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Sozialversicherung

Deutschland hat mit Japan ein Sozialversicherungsabkommen in der Rentenversicherung und in der Arbeitsförderung abgeschlossen. Durch das Abkommen wird vermieden, dass Personen, die im jeweils anderen Staat arbeiten, in das dortige Sozialversicherungssystem wechseln oder doppelt Beiträge zahlen müssen.
 
Bei Entsendungen nach Japan können deutsche Rechtsvorschriften weiterhin gelten, wenn die Bedingungen der Ausstrahlung erfüllt sind. Um dies zu prüfen, laden Sie den Fragebogen zur Entsendung nach Japan (Vordruck J/D 101) von der Webseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) herunter und senden ihn ausgefüllt an den zuständigen Sozialversicherungsträger. Bei eiligen Entsendungen können Sie den Fax-Service der Techniker nutzen.
 
Da das Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und Japan nur für die Rentenversicherung und in der Arbeitsförderung gilt, können in den nicht erfassten Zweigen zusätzlich Beiträge im Beschäftigungsstaat fällig werden.
 
Gilt deutsches Recht nicht, zum Beispiel weil die Bedingungen der Ausstrahlung nicht erfüllt sind, kann eine zusätzliche Absicherung in Deutschland sinnvoll sein - beispielsweise über eine freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung oder über Anwartschaftsversicherungen .

Weitere wichtige Informationen erhalten Sie im Merkblatt "Arbeiten in Japan" der DVKA.