Der Grad der Digitalisierung nimmt immer weiter zu. Apps, Suchmaschinen und digitale Anwendungen sind schon seit langem fester Bestandteil unserer Freizeit und Berufswelt. Die Corona-Pandemie hat dies sogar noch weiter verstärkt. 

Im beruflichen Kontext ist die Zunahme noch deutlicher: Fast die Hälfte der befragten Beschäftigten (46 Prozent) kommuniziert vermehrt über digitale Medien. Persönliche Gespräche und Meetings sind vor dem Hintergrund der Abstandsregeln durch verschiedenste Online-Konferenz-Systeme ersetzt worden. Nur noch zwölf Prozent der Berufstätigen nutzen das Internet im beruflichen Kontext nicht. 

Doch 68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen persönliche Gespräche über ihre Arbeitsinhalte fehlen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) vermisst die Flurgespräche. Dieses Bedürfnis nach persönlichem Austausch kann die digitalisierte Kommunikation offenbar nicht ganz befriedigen. Die häufige, lange und auf mehreren Medien gleichzeitig basierende Nutzung digitaler Anwendungen kann zu physischen und psychischen Belastungen führen. Diese werden häufig zu spät erkannt. 

In unserer Studie wird daher deutlich, dass sich aus dem digitalen Wandel nicht nur Chancen, sondern auch Risiken ergeben. Hier gilt es, zum einen die persönliche Gesundheitskompetenz zu stärken und zum anderen durch die Vermittlung von digitalen Kompetenzen gesundheitliche Risiken zu verringern.

TK-Studie zur Digitalkompetenz 2021: "Schalt mal ab, Deutschland!"

Im Oktober 2020 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK einen repräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrer Digitalkompetenz in Alltag, Freizeit und Beruf. Die daraus entstandene große TK-Studie zur Digitalkompetenz 2021 können Sie als PDF herunterladen.

TK-Studie zur Digi­tal­kom­pe­tenz: Schalt mal ab, Deutsch­land!

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