Bereits in der ersten #whatsnext-Studie von 2017 gaben rund 80 Prozent der Befragten an, dass Führungskräfte die wichtigste Stellschraube für das Wohlbefinden der Belegschaft seien. Allerdings liegt eine große Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Nur rund 40 Prozent der Unternehmen bieten aktuell bereits jetzt Maßnahmen an, um Führungskräfte für dieses Thema zu sensibilisieren und fit zu machen. Interessanterweise sind es gerade die Führungskräfte selbst, die der Umsetzung von Maßnahmen noch häufig im Wege stehen. So gaben 64,3% der Befragten als Grund für fehlende Maßnahmen mangelndes Engagement der Führungskräfte an, gefolgt von "keinen Bedarf bzw. keine Bedeutung" (56,4%). Nur ein Viertel der Befragten (25,2%) nannten mangelnde personelle Ressourcen.

Generell scheint aber die Bedeutung von BGM in wirtschaftlichen Krisenzeiten bei den Unternehmen bereits angekommen zu sein. Obwohl man annehmen könnte, dass besonders bei knapperen finanziellen Mitteln hier gespart wird. Laut der Studie gab ein Großteil der befragten Organisationen an, dass Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen Krisenzeiten wichtiger ist denn je (34,9%) bzw. gleichbleibend wichtig (46,4%). Und dafür würden auch - trotz finanziell schwieriger Zeiten - Gelder weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Fast die Hälfte (48,2%) der Befragten gaben an, dass die Gelder für Gesundheitsmaßnahmen in wirtschaftlichen Krisenzeiten gleich blieben bzw. sogar erhöht würden.

Zu diesem Ergebnis kommt die bisher größte deutsche Arbeitgeberstudie zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) "#whatsnext2020 - Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt" der Techniker Krankenkasse (TK) in Kooperation mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Haufe Group.

Die komplette Studie "#whatsnext2020 - Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt" steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

#whatsnext2020 - Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt (PDF, 2,3 MB)