Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Kaffee in der linken, ein belegtes Brötchen in der rechten Hand: Auf dem Weg schnell einen Snack zu verdrücken, ist zwar praktisch, aber nicht unbedingt gesund. Und das liegt nicht nur daran, dass Burger, Döner und Co. viele Kalorien enthalten. 

Zack, zack! Egal ob bei der Arbeit oder in der Freizeit - ständig stehen wir unter Zeitdruck. Wir hetzen von Termin zu Termin. Dazwischen checken wir noch kurz unsere E-Mails. Zeit, um Ruhe etwas zu essen? Fehlanzeige! Wenn der Hunger ruft, reicht es daher oft nur für einen schnellen Snack auf die Hand.

Unterwegs essen: ungesund, aber beliebt

Laut der TK-Ernährungsstudie sind es vor allem junge Menschen, die gerne unterwegs etwas essen. Fast ein Drittel der 18- bis 25-Jährigen isst dreimal die Woche to go. Der Grund liegt wortwörtlich auf der Hand: "Das ist so schön praktisch", sagen 31 Prozent. Und theoretisch ist es auch egal, ob man im Sitzen, im Stehen oder im Gehen isst. Die Lebensmittel verändern dadurch weder ihren Kalorien- noch den Vitamingehalt.

Das Problem bei "to go" ist, dass die Nahrungsaufnahme zur Nebensache wird. Wir verlieren den Überblick, was und vor allem wie viel wir zu uns nehmen. Das führt dazu, dass wir über den Tag verteilt mehr essen als wenn wir die einzelnen Mahlzeiten ganz bewusst genießen würden, so das Ergebnis einer englischen Studie. Hinzu kommt, dass die typischen Snacks für unterwegs nicht gerade kalorienarm sind. Kein Wunder also, dass der to-go-Lifestyle oft zu Extra-Kilos auf den Hüften führt.

Wenn es nicht anders geht: gesunde Alternativen to go

Eine Portion Pommes, ein Stück Pizza oder ein Burger - das schmeckt alles gut, keine Frage. Doch wer sich jeden Tag unterwegs etwas zu essen kaufen muss, sollte nicht jedes Mal zum klassischen Fast Food greifen. Mittlerweile gibt es zahlreiche gesunde Alternativen. Viele Bäcker und Supermärkte bieten zum Beispiel Salate zum Mitnehmen an. Und auch Brötchen gibt es nicht nur dick mit Salami und Remoulade belegt. Lieber Schnitt- oder Frischkäse sowie Putenbrust als Belag wählen. Ein weiterer Tipp: Vollkornbackwaren halten länger satt als die Weißmehl-Varianten.

Um nicht auf das kulinarische Angebot vor Ort angewiesen zu sein, kann man sich gesunde Snacks von zuhause mitnehmen. Der Schinken-Wrap "HawaiI" ist viel fett- und kalorienärmer als Currywurst oder Hamburger, aber mindestens genauso lecker und dazu noch reich an Vitaminen.

Vitamine statt Schokoriegel: Obst und Gemüse - noch daheim in mundgerechte Stücke geschnitten und dann in Brotdosen verstaut - sind perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Das gleiche gilt für ungesalzene Nüsse.

Und ganz wichtig: Nehmen Sie sich bewusst Zeit zum Essen.